Deutschlands Julian Nagelsmann über Nati: «Werden uns sehr fordern»
Vor dem Testspiel-Duell lobt Deutschland-Trainer Julian Nagelsmann die Schweizer Nati und Murat Yakin. Die Schweiz sei «mit extrem guten Spielern bestückt».

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati empfängt Deutschland am Freitagabend (20.45 Uhr) zum Testspiel.
- DFB-Trainer Julian Nagelsmann erwartet eine «sehr, sehr gute und stabile Mannschaft».
- Er schwärmt von der Schweizer Defensiv-Struktur, die er als «gnadenlos» beschreibt.
Die Schweizer Nati empfängt Deutschland – ein Test im Hinblick auf die WM 2026. An der Pressekonferenz wird klar: Die Zeiten, als die Fussball-Grossmacht Deutschland die «kleine» Schweiz auf die leichte Schulter genommen hat, sind längst vorbei.
Trainer Julian Nagelsmann ist sich vor dem Duell gegen die Schweiz sicher: «Sie werden uns sehr fordern.» Dabei erinnert er sich auch an die Begegnung an der EM 2024 – erst spät gelang Deutschland damals der 1:1-Ausgleich.

«Sie haben gegen uns sehr gut gespielt und sind später ganz unglücklich ausgeschieden.» Auch deshalb lobt Julian Nagelsmann: «Das ist eine sehr, sehr gute und stabile Mannschaft mit einem sehr guten Trainer.»
Julian Nagelsmann lobt «gute Mischung» bei Nati
Die Defensive der Schweiz ist «gnadenlos», findet Nagelsmann. «Es dauert nicht lange, bis alle hinter dem Ball stehen. Sie haben eine super Struktur. Deswegen kriegen sie kaum Gegentore und lassen wenig Chancen zu.»
Ohnehin findet er: «Es ist eine Mannschaft, die mit extrem guten Spielern bestückt ist.» Die Ballsicherheit vieler Spieler rund um Granit Xhaka sei beeindruckend. «Ich finde, sie haben eine gute Mischung mit sehr erfahrenen, aber auch ein paar jungen Spielern.»

Nagelsmann sieht die Schweizer Nati als echten Härtetest. Von seinem Team fordert er «einen couragierten Auftritt». Dabei gehe es nicht in erster Linie ums Resultat: «Es muss noch nicht alles perfekt sein. Aber wir müssen die Abläufe reinbekommen.»
Zehn Wechsel möglich – «Wunsch kam aus der Schweiz»
Die verletzungsbedingten Ausfälle seien natürlich extrem ärgerlich. «Aber das ist auch ein guter Test für die WM.» Jetzt hätten andere die Chance, sich zu zeigen. Zu viel wechseln will der DFB-Nationaltrainer in Basel aber nicht.

Er sagt: «Der Wunsch für zehn Wechsel kam aus der Schweiz. Ich bin da kein grosser Fan davon, aber für mich ist es auch kein Problem.» Er sehe das Spiel eher als «Einspielen» für die WM 2026.
Gnabry stellt klar: «Wollen gewinnen!»
Für eine kleine Kampfansage sorgt an der Pressekonferenz Offensivspieler Serge Gnabry. Der 30-Jährige sagt: «Das Training war sehr intensiv, jetzt liegt der Fokus auf dem Spiel. Wir wollen gewinnen! »

Wer den Sieg davonträgt, wird sich am Freitag ab 20.45 Uhr im St. Jakob-Park in Basel zeigen.












