Chinesin erpresst Klub-Boss um über eine Milliarde

Nau Sport
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Grossbritannien,

Wesley Edens (64), der Besitzer von Aston Villa, wurde offenbar Opfer einer Epressung. Eine Frau aus China soll über eine Milliarde Dollar von ihm fordern.

Wesley Edens
Wesley Edens ist Klub-Boss von Premier-League-Klub Aston Villa. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Klub-Boss von Aston Villa ist in einen Erpressungs-Skandal verwickelt.
  • Eine Frau, mit der er intim wurde, fordert 1,2 Millionen Dollar von ihm.
  • Jetzt ermittelt das FBI.

Der US-Unternehmer und Klub-Besitzer von Aston Villa, Wesley Edens, wurde Opfer einer spektakulären Erpressung. Laut «New York Post» und «Wall Street Journal» habe eine 46-jährige Chinesin versucht, ihn um 1,2 Milliarden Dollar zu erleichtern.

Gemäss Anklageschrift lernten sich Edens und Changli Luo im Jahr 2022 über Linkedin kennen. Wenig später sei es in der Wohnung der Frau zu einem Treffen – und Geschlechtsverkehr – gekommen.

«Liebe dich von ganzem Herzen»

Während Edens dies für eine einmalige Sache hielt, soll Luo Gefühle entwickelt haben.

In einem Liebesbrief habe sie geschieben: «Ich habe dir nie gesagt, dass ich dich liebe. Und heute Abend möchte ich dir sagen, dass ich meine Gefühle für dich zurückgehalten habe. Denn ich liebe dich von ganzem Herzen!»

Wesley Edens
Wesley Edens (re.) bei einem Spiel der Milwaukee Bucks, wo er Miteigentümer ist. - keystone

Später habe Luo damit gedroht, intime Fotos und Videos der Liebes-Nacht an die Medien weiterzugeben. Vorerst forderte sie eine Entschädigung von 7,5 Millionen Dollar. Darüber sei in einem Zoom-Meeting verhandelt worden.

Prozess wegen Erpressung

Die Frau behauptete dann, an der Geschlechtskrankheit HPV erkrankt zu sein. Sie erhöhte ihre Forderung auf über 1,2 Milliarden Dollar. Das entspricht ungefähr der Hälfte des geschätzten Vermögens des Unternehmers.

Luo wurde zwischenzeitlich festgenommen, kam aber für eine Kaution von einer halben Million Dollar frei. Der Prozess wegen Erpressung soll bald beginnen.

Kommentare

User #9916 (nicht angemeldet)

Wenn sie ihre Memoir zum Kauf anbietet (Stormy Daniels) kann man sie nicht der Erpressung bezichtigen.

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