Chelsea-Star Enzo Fernandez mit Rassismus-Eklat – Mitspieler empört

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Grossbritannien,

    Argentiniens Spieler stimmen nach dem Copa-Triumph ein rassistisches Lied an. Chelseas Enzo Fernández sorgt damit bei seinen Teamkollegen für Empörung.

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    Wesley Fofana lädt das Video von Enzo Fernandez hoch, wie die Argentinier ein rassistisches Lied singen. - Instagram / @lawestt_

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das argentinische Nationalteam sorgt für einen Rassismus-Skandal.
    • Im Bus wird ein Lied über französische Spieler afrikanischer Herkunft gesungen.
    • Auch Chelseas Enzo Fernández singt laut mit, seine Teamkollegen sind entsetzt.

    Nach der erfolgreichen Titelverteidigung bei der Copa América sorgt die argentinische Nationalmannschaft für einen Eklat. Bei den Feierlichkeiten im Teambus stimmen sie ein rassistisches Lied über französische Spieler afrikanischer Herkunft an.

    Selbiges taten argentinische Fans vor zwei Jahren im Vorfeld des WM-Finals zwischen Frankreich und Argentinien.

    «Gibt keine Entschuldigung»

    Das Video, das sich in den sozialen Medien verbreitet, wurde von Enzo Fernández vom FC Chelsea aufgenommen. Sein Teamkollege Wesley Fofana reagiert darauf mit den Worten: «ungehemmter Rassismus».

    FC Chelsea
    Wesley Fofana im Trikot des FC Chelsea. - keystone

    Neben Fofana stehen bei Chelsea sechs weitere Franzosen mit afrikanischer Herkunft unter Vertrag. Bislang hat sich keiner von ihnen zum Skandal-Lied geäussert.

    Fernández selbst hat sich mittlerweile für sein Verhalten entschuldigt. In einer Instagram-Story schreibt er: «Der Song beinhaltet höchst beleidigende Sprache und es gibt absolut keine Entschuldigung für diese Worte. Diese Worte spiegeln weder meine Überzeugungen noch meinen Charakter wider.»

    Enzo Fernandez
    Enzo Fernandez entschuldigt sich auf Instagram für sein Verhalten. - Instagram

    Der französische Fussballverband will bei der Fifa wegen rassistischer und diskriminierender Äusserungen Beschwerde einreichen.

    Die französische Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra schrieb auf X: «Erbärmlich. Ein Verhalten, das erst recht nicht akzeptabel ist, wenn es sich wiederholt.»

    Ob Fernandez auch beim FC Chelsea mit Konsequenzen rechnen muss, ist noch unklar. Laut englischen Medien untersucht der Verein aktuell das Video ganz genau.

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