BVB im CL-Frust! Kobel-Teamkollege kritisiert Mitspieler heftig

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Deutschland,

Borussia Dortmund spielt gegen Bodö/Glimt nach Führung 2:2. Captain Nico Schlotterbeck hadert und schimpft: «Das ist nicht bitter, sondern richtig schlecht.»

Nico Schlotterbeck BVB
Nico Schlotterbeck ist nach dem 2:2 gegen Bodö/Glimt mit seinen Teamkollegen unzufrieden. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Borussia Dortmund mit Gregor Kobel kommt gegen Bodö/Glimt nicht über ein 2:2-Remis hinaus.
  • Nico Schlotterbeck schimpft über die Einwechselspieler: «Sie haben jeden Ball verloren.»
  • Der Captain sagt: «Es war wohl nicht allen bewusst, wie wichtig das ist.»

Im Heimspiel gegen die Norweger von Bodö/Glimt kann Borussia Dortmund in der Champions League nicht gewinnen. Trotz eines Doppelpacks von Julian Brandt muss sich der Bundesligist mit einem 2:2 begnügen.

Glaubst du, dass der BVB den Champions-League-Achtelfinal auch in dieser Saison erreichen wird?

Captain Nico Schlotterbeck ist nach dem Spiel richtig angefressen. Der Verteidiger sagt gegenüber «Dazn»: «Das ist nicht bitter, sondern einfach richtig schlecht.» Schon in der Halbzeitpause sei er laut geworden – offenbar ohne Erfolg.

Schlotterbeck: «Sie kommen rein und verlieren jeden Ball»

Denn: Besonders die Leistung der Einwechselspieler missfällt Schlotterbeck. «Sie kommen rein und verlieren jeden Ball. Wenn du in der 60. Minute reinkommst, erwarte ich 30 Minuten Volldampf.»

Nico Schlotterbeck
Nico Schlotterbeck im Spiel gegen Bodö/Glimt. Mit der Leistung seines Teams ist er nach der Partie hochgradig unzufrieden. - Keystone

Der in der 67. Minute eingewechselte Karim Adeyemi nimmt eine Teilschuld auf sich. Er sagt nach der Partie: «Ich bin nicht gut reingekommen. Es war eines meiner schlechtesten Spiele in dieser Saison.»

Schlotterbeck: «Müssen das Spiel killen»

Eine Viertelstunde vor Schluss gibt der BVB den Sieg noch aus der Hand: Ex-Frankfurter Jens Petter Hauge gleicht aus. Schlotterbeck nervt sich: «Wir haben in der Schlussphase unsauber gespielt. Das ist dann einfach zu wenig.»

Gregor Kobel
Gregor Kobel und sein BVB lassen sich in der Schlussphase noch die Butter vom Brot nehmen. - Keystone

Er bemängelt die Mentalität der Mannschaft. «Wir müssen das Spiel killen. Aber wir chippen vor dem Keeper, umkurven Gegenspieler und wollen es schön machen. Aber das reicht nicht.» Das sei am Ende auch eine Qualitätsfrage.

Schlotterbeck hält fest: «Es war wohl nicht allen bewusst, wie wichtig das ist. Jetzt müssen wir zwei Spiele gewinnen, damit es für die Top 8 reicht.»

Leicht wird das nicht: Im Januar warten Partien gegen Tottenham Hotspur und Inter Mailand.

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