Bundesliga: Bo Henriksen hat in Mainz Rücktritt angeboten

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Deutschland,

Bo Henriksen ist mit dem FSV Mainz zurück im Abstiegskampf der Bundesliga. Wie der Ex-FCZ-Trainer verrät, habe er den Rücktritt schon einmal angeboten.

Bo Henriksen Bundesliga
Bo Henriksen legt keine Priorität auf sein persönliches Schicksal beim FSV Mainz. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bo Henriksen erlebt in Mainz einen harten Saisonstart – derzeit ist das Team auf Platz 16.
  • Er betont aber: «Ich habe Vertrauen in meine Spieler. Sie haben grosse Qualität.»
  • Der 50-Jährige wolle das Team besser machen – «sonst bin ich ganz schnell weg».

Mit seinem Wechsel vom FC Zürich zum FSV Mainz im Februar 2024 begann für Bo Henriksen eine anspruchsvolle Rettungsmission. Der Club hatte erst eines von 21 Spielen gewonnen – der erste Nicht-Abstiegsplatz war neun Punkte entfernt.

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Henriksen brachte neue Energie, verlor nur zwei von 13 Spielen und sicherte den Klassenerhalt in der Bundesliga.

Schwacher Saisonstart nach Europa-Quali

Darauf folgt eine weitere starke Saison mit der Europa-Qualifikation als Krönung. Jetzt aber ist Mainz zurück im Abstiegskampf: Nach sieben Spielen in der Bundesliga hat das Team erst vier Punkte.

Bo Henriksen
Nach anderthalb sehr guten Jahren erlebt Bo Henriksen bei Mainz in der Bundesliga derzeit eine kleine Baisse. - Keystone

«Wir sind damit nicht glücklich», stellt der Däne im «Sportbild»-Interview klar. Aber Abstiegssorgen hat er offenbar keine. «Wir werden ganz sicher über dem Strich stehen. Ich habe Vertrauen in meine Spieler. Sie haben grosse Qualität.»

Henriksen: «Dann bin ich ganz schnell weg»

Was Henriksen ebenfalls optimistisch stimmen kann: Auch im letzten Jahr lief der Start für Mainz nicht optimal. Damals habe er sogar seinen Rücktritt angeboten, verrät der 50-Jährige.

Bo Henriksen
Bo Henriksen hat einen engen Draht zu seinen Akteuren rund um Star-Spieler Nadiem Amiri. - Keystone

Er habe in der Kabine gesagt: «Wenn ich euch ein schlechtes Gefühl gebe, sagt es mir bitte. Dann bin ich ganz schnell weg.» Er sei eine sehr offene und ehrliche Person. Dem Erfolg der Mannschaft wolle er unter keinen Umständen im Weg stehen.

«Ich bin hier, um die Spieler besser zu machen. Wenn das nicht mehr der Fall ist, gehe ich.»

Kommentare

User #4163 (nicht angemeldet)

Der Abgang beim FCZ war schon so abrupt und jetzt wieder...

User #5995 (nicht angemeldet)

Irgendwann sind die Spieler wie eine Zitrone ausgepresst und des Trainers Spielsystem von den Trainerkonkurrenten dekodiert.

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