Anwalt: Impfpflicht für Fussballprofis «völlig abwegig»

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    Deutschland,

    Sportrechtler Christoph Schickhardt schliesst eine Impfpflicht nur für Profifussballer aus.

    Christoph Schickhardt hält eine Impfpflicht nur für Fussballer für abwegig. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
    Christoph Schickhardt hält eine Impfpflicht nur für Fussballer für abwegig. Foto: Sebastian Gollnow/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach Meinung des Sport-Juristen könnten Vereine allerdings das Gehalt von ungeimpften Spielern für die Dauer einer verordneten Quarantäne einbehalten.

    «Gerade wird die Impfpflicht für alle diskutiert. Das ist natürlich möglich - und betrifft dann selbstverständlich auch die Fussballprofis. Eine Impfpflicht isoliert für Fussballprofis hätte aber rechtlich keine Chance», sagte der 66 Jahre alte Anwalt in einem Interview der Münchner «Abendzeitung». Hierfür gäbe es «rechtlich keinen plausiblen Anknüpfungspunkt».

    Nach Meinung des Sport-Juristen könnten Vereine allerdings das Gehalt von ungeimpften Spielern für die Dauer einer verordneten Quarantäne einbehalten. «Wer nicht arbeitet, bekommt kein Geld - es sei denn, der Arbeitnehmer ist krank oder im Urlaub», sagte Schickhardt. Wenn Spieler, die nicht infiziert sind, in Quarantäne müssen, weil sie als Nicht-Geimpfte Kontakt zu einem positiven Fall hatten, dann dürfen sie nicht arbeiten. Da sie aber nicht krank sind, bekommen sie dementsprechend in dieser Zeit auch kein Gehalt, sagte der Anwalt.

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