Antonio Conte bringt sich als Nationaltrainer Italiens ins Spiel
Nach dem WM-Quali-Debakel sucht Italien den Gattuso-Nachfolger. Antonio Conte liebäugelt mit einer Rückkehr, für ihn ist der Nationaltrainer-Job «das Schönste».

Das Wichtigste in Kürze
- Italien verpasst die Qualifikation zur WM 2026 – Trainer Gennaro Gattuso tritt zurück.
- Napoli-Trainer Antonio Conte würde sich selbst «in Betracht ziehen».
- «Nationaltrainer zu sein ist das Schönste», findet der 56-Jährige.
Italien wird 2026 zum dritten Mal in Folge bei einer Fussball-WM fehlen. Die Qualifikation verpasst Italien im Playoff-Final dramatisch. Daraufhin tritt Trainer Gennaro Gattuso genau wie Verbandschef Gabriele Gravina und Sportdirektor Gianluigi Buffon zurück.

Bei der Frage nach dem neuen Trainer bringt sich ein alter Bekannter selbst ins Spiel. Antonio Conte sagt gegenüber der «Gazzetta dello Sport»: «Als Verbandschef würde ich mich selbst in Betracht ziehen. Aus vielen Gründen.»
Antonio Conte war schon einmal Italien-Coach
Nach der WM 2014 war Conte bereits Nationaltrainer Italiens. An der Euro 2016 im Viertelfinal nach Penaltyschiessen an Deutschland. Danach übernahm er bei Chelsea und wurde Premier-League-Meister.
Für Italien wiederum nahm das erste WM-Quali-Debakel seinen Lauf. Nun gilt Conte neben Massimiliano Allegri als Top-Kandidat auf den frei gewordenen Trainerposten im Nationalteam. Das Problem: Beide stehen aktuell als Vereinstrainer unter Vertrag.

Im Direktduell bezwang Conte mit Napoli Allegris AC Mailand 1:0. Damit übernimmt Napoli den zweiten Platz – sieben Punkte fehlen auf Leader Inter Mailand. Contes Napoli ist derzeit Titelverteidiger.
Conte: «Etwas Schönes, Nationaltrainer zu sein»
Bis 2027 steht der Erfolgscoach bei Napoli noch unter Vertrag. Seinen Aussagen zufolge könnte sich Conte eine Rückkehr ins Nationalteam aber wohl vorstellen. «Ich kenne das Umfeld», sagt der 56-Jährige der «Gazzetta dello Sport».

Er findet: «Nationaltrainer zu sein ist etwas Schönes. Man repräsentiert das ganze Land.» Es gehe jetzt aber noch nicht darum, eine Entscheidung zu treffen.
















