Roman Josi mit Kampfansage vor Heim-WM: «Titel ist das Ziel!»
«Ich freue mich extrem», sagt Captain Roman Josi vor dem Start in die Heim-WM. Mit der Schweizer Hockey-Nati will er im eigenen Land endlich Weltmeister werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitag, 15. Mai 2026 (20.20 Uhr) startet die Schweiz gegen die USA in die Heim-WM.
- Roman Josi spricht von Vorfreude, guter Stimmung im Team und dem WM-Titel als Ziel.
- Der 35-Jährige sagt aber: «Wir wissen noch, wie schwer es ist, den Final zu erreichen.»
In dieser Woche ist es so weit: Am Freitag startet die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Nach Finnland und Deutschland greift auch die Schweizer Nati ins Turnier ein: Um 20.20 Uhr wartet der Auftakt gegen die USA.

«Die Vorfreude wird immer grösser», sagt Roman Josi gegenüber SRF. Der 35-Jährige feierte 2009 bei der letzten Hockey-WM in der Schweiz seine Premiere – nun steht seine zehnte WM an. Dabei hat er eine klare Mission: «Der WM-Titel ist das Ziel, Das ist kein Geheimnis.»
Roman Josi: «Wissen wie schwer es ist, Final zu erreichen»
Nach zuletzt zwei WM-Silbermedaillen soll es 2026 endlich mit dem Titel klappen. Aber Josi warnt auch: «Wir wissen noch, wie schwer es ist, diesen Final überhaupt zu erreichen.» Auch damals sei der Titel das Ziel der Mannschaft gewesen.
Deshalb sagt Josi: «Wir sind realistisch und wissen, wie lange dieser Weg ist. Viele andere Teams haben das gleiche Ziel – an unseren Ansprüchen ändert das aber nichts.»
6:1-Sieg gegen Tschechien in letztem Spiel vor WM
Das letzte Spiel der WM-Vorbereitung ist ein Mutmacher: Gegen Tschechien – den WM-Sieger von 2024 – gewinnen die Schweizer 6:1. Dabei werden die NHL-Cracks um Josi, Hischier, Meier und Niederreiter gegen die Tschechen geschont.

Roman Josi sagt: «Es war cool in der letzten Woche Teil der Vorbereitung zu sein.» Mit jedem Tag wachse im Team die Vorfreude auf das Turnier im eigenen Land. «Ich freue mich extrem, vor Familie, Freunden und den Schweizer Fans zu spielen.»
Josi zu Fischer-Out: «Schweisst das Team zusammen»
Über die Entlassung von Trainer Patrick Fischer kurz vor der WM sagt Josi: «Das hat so wahrscheinlich noch niemand erlebt.» Aber er betont: «Wir haben viel gesprochen und richten den Blick nach vorne. Das schweisst uns als Team auch zusammen.»

Fischers Nachfolger Jan Cadieux habe in einer schwierigen Situation «einen super Job» gemacht. An der WM wird Rikard Franzén den Coach als Assistent an der Bande unterstützen.
Wie gut die Zusammenarbeit zwischen Team und Trainer schon fruchtet, zeigt sich ab Freitag: Der Turnierstart erfolgt gegen Olympiasieger und Weltmeister USA.
Das WM-Programm der Hockey-Nati in der Gruppenphase
15. Mai: USA (20.20 Uhr)
16. Mai: Lettland (20.20 Uhr)
18. Mai: Deutschland (20.20 Uhr)
20. Mai. Österreich (16.20 Uhr)
21. Mai: Grossbritannien (20.20 Uhr)
23. Mai: Ungarn (16.20 Uhr)
26. Mai: Finnland (20.20 Uhr)












