«In 99 von 100 Fällen zählt das als Aus»

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    Fehlentscheid oder Fehleinschätzung: Der EHC Biel hadert nach der 2:5-Niederlage gegen Bern mit dem Schicksal, aber kaum mit sich selber.

    Biel-Goalie Jonas Hiller nimmt nach dem umstrittenen Tor zum 0:1 für den SC Bern Kontakt mit den Schiedsrichtern auf
    Biel-Goalie Jonas Hiller nimmt nach dem umstrittenen Tor zum 0:1 für den SC Bern Kontakt mit den Schiedsrichtern auf - sda - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Biels Verteidiger Beat Forster musste nach der 2:5-Heimniederlage gegen Bern nicht lange nach dem Schuldigen suchen: «Unglückliche Umstände», machte der 36-Jährige im Interview mit dem TV-Sender SRF klar, seien verantwortlich für die Pleite.

    «Das Glück bei zwei, drei Treffern war mehr auf der Seite der Berner heute», so Forster weiter.

    Der Routinier zielte damit insbesondere auf die Szene ab, die in der 14. Minute am Ursprung von Simon Mosers Treffer zum 1:0 gestanden hatte. Die Bieler, allen voran Goalie Jonas Hiller hatten moniert, dass der Puck vor Mosers Tor die Eisfläche verlassen hätte. «Im Normalfall ist die Scheibe draussen, in 99 von 100 Fällen zählt das als Aus. Wieso es heute nicht so war, weiss ich nicht», kommentierte Hiller die Szene gegenüber dem TV-Sender MySports.

    Allerdings sah der Goalie noch weitere Faktoren als reines Glück, die den Ausschlag zu Gunsten des SCB gegeben hätten: «Einmal mehr ist uns das Boxplay zum Verhängnis geworden. Und wenn du fünf Tore kassierst, wird es immer schwierig zu gewinnen.» In einem waren sich die Bieler nach der Schlusssirene allerdings einig: Diese Heimniederlage nage weder am Selbstvertrauen, noch hätten die Berner in Biel ein Schlüsselspiel gewonnen. «Ich glaube wir sind auf gutem Weg mit diesem 2:2 (in der Serie - Red.). Dies hat uns niemand zugetraut», sagte Forster stellvertretend für seine Kollegen.

    Eine grosse Gelegenheit auf ein Comeback vor heimischem Publikum hatten die Bieler im 2. Drittel ausgelassen, als sie von einer Matchstrafe gegen Grégory Sciaroni nicht im erwarteten Mass zu profitieren wussten. «Wir haben im Boxplay heute aber auch einen sehr guten Job gemacht», sagte SCB-Flügel Sandro Brügger. In der fünfminütigen Unterzahl liessen die Berner nur einen Treffer zu.

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