Fribourg verliert auch bei den Lions

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Fribourg-Gottéron wartet auch nach dem dritten Saisonspiel auf den ersten Sieg. Bei den ZSC Lions unterlagen die Freiburger klar 1:4.

    Rapperswil-Jona Lakers
    Der Zürcher Garrett Roe (rechts) gegen Freiburgs Ryan Gunderson - sda - KEYSTONE/WALTER BIERI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der enttäuschenden letzten Saison mit dem Verpassen der Playoffs fand in Freiburg das grosse Reinemachen auf den Ausländerpositionen statt.

    Mit dem amerikanischen Verteidiger Ryan Gunderson, den schwedischen Flügelstürmern Daniel Brodin und Viktor Stalberg sowie dem kanadischen Center David Desharnais wurden grosse Hoffnungen verknüpft. Die bisherige Bilanz: drei Spiele, drei Niederlagen, je ein Tor von Brodin und Stalberg.

    Im Hallenstadion gelang dem ehemaligen Zuger Star Stalberg in der 28. Minute im Powerplay sein erstes Tor für Fribourg - bloss stand es zu diesem Zeitpunkt bereits vorentscheidend 3:0 für die Lions. Fredrik Pettersson ebenfalls in Überzahl im ersten sowie Chris Baltisberger mit einem Konter und der 19-jährige Tim Berni im zweiten Drittel hatten für die Zürcher getroffen, Pettersson erhöhte später noch auf 4:1.

    Zumindest im Hallenstadion sind die Löwen eine Macht. Sie gewannen alle drei Heimspiele der Saison, verloren aber auch dreimal auswärts. Für Fribourg läuft hingegen nichts nach Plan. Es steht als einziges Team noch ohne Punkt da, startet allerdings wegen der Hallenrenovation mit fünf Auswärtsspielen. Dazu kommt der Ausfall von Topskorer und Identifikationsfigur Julien Sprunger.

    ZSC Lions - Fribourg-Gottéron 4:1 (1:0 2:1, 1:0)

    8089 Zuschauer. - SR Stricker/Ströbel, Fuchs/Wolf. - Tore: 10. Pettersson (Noreau/Ausschluss Gunderson) 1:0. 22. Chris Baltisberger 2:0. 28. (27:26) Berni (Diem, Bodenmann) 3:0. 28. (27:46) Stalberg (Gunderson, Brodin/Ausschluss Christian Marti) 3:1. 52. Pettersson (Noreau) 4:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Bodenmann; Brodin.

    ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Christian Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Suter, Roe, Wick; Chris Baltisberger, Prassl, Pettersson; Bodenmann, Diem, Sigrist; Simic, Schäppi, Pedretti.

    Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Furrer; Abplanalp, Stalder; Aurélien Marti; Vauclair, Schmutz, Schmid; Rossi, Desharnais, Stalberg; Brodin, Bykow, Marchon; Mottet, Walser, Lhotak; Lauper.

    Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Krüger, Nilsson und Hollenstein, Fribourg ohne Sprunger und Forrer (alle verletzt). Timeout Fribourg (28.). Fribourg ab 57:25 ohne Goalie.

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