Aussenseiter Saudi-Arabien hofft nach dem 2:1-Sensationssieg gegen Argentinien auch gegen Polen auf einen Coup.
Will mit Saudi-Arabien den nächste WM-Coup landen: Trainer Hervé Renard.
Will mit Saudi-Arabien den nächste WM-Coup landen: Trainer Hervé Renard. - Natacha Pisarenko/AP/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das saudische Team muss gegen Polen allerdings auf zwei wichtige Spieler verzichten.

Der Erfolg in dem Auftaktspiel habe dem Team Selbstvertrauen gegeben, sagte Stürmer Saleh Alshehri einen Tag vor dem zweiten Vorrundenspiel gegen Polen am Samstag (14.00 Uhr/ARD und MagentaTV). «Wir glauben an uns. Ich glaube, wir können uns für die nächste Runde qualifizieren.» Coach Hervé Renard warnte jedoch zugleich vor Übermut: «Wir wissen, wo wir herkommen. Wir müssen bescheiden bleiben.» Polen habe viele gute Spieler, die für grosse Clubs in Europa spielten.

Das saudische Team muss gegen Polen allerdings auf zwei wichtige Spieler verzichten. Kapitän Salman al-Faradsch, Routinier und Säule der Mannschaft, musste gegen Argentinien verletzt ausgewechselt werden und fällt wahrscheinlich den Rest der WM aus. Abwehrmann Yasser Alshahrani erlitt in der Partie einen Kieferbruch. Er sei das erste Mal operiert worden, müsse sich aber weiteren Operationen im Gesicht unterziehen, sagte Renard.

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