«Tritt in die Eier»: Zwist wegen Darts-Premier-League

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Grossbritannien,

Der letztjährige Finalist Joe Cullen hat verärgert auf die Nominierung der acht Starter für die Darts-Premier-League reagiert und dem Weltverband PDC Vorwürfe gemacht.

Angefressen: Joe Cullen.
Angefressen: Joe Cullen. - Steven Paston/PA Wire/dpa

«Geschockt über mein Ausscheiden aus der Premier League! Ich glaube überhaupt nicht, dass das verdient ist, wenn ich ehrlich bin. Tatsächlich ist es ein Tritt in die Eier», schrieb Cullen bei Twitter. Der 33 Jahre alte Engländer hatte in der Vorsaison das Finale erreicht und dieses in Berlin nur ganz knapp mit 10:11 gegen den Niederländer Michael van Gerwen verloren.

«Ich fühle, dass ich eine weitere Chance verdient gehabt hätte, nachdem ich einen Millimeter vom Titel entfernt war – das war ein harter Tag», klagte Cullen. Neben den vier gesetzten Startern Gerwyn Price (Wales), Michael Smith (England), Michael van Gerwen (Niederlande) und Peter Wright (Schottland) wurden die beiden Engländer Nathan Aspinall und Chris Dobey sowie der Belgier Dimitri van den Bergh und der Waliser Jonny Clayton berufen.

Auch der Weltranglistenfünfte Luke Humphries bedauerte seine Ausbootung für das an diesem Donnerstag in Belfast beginnende Turnier. «Ich kann nicht leugnen, dass ich unglaublich enttäuscht bin», schrieb der Engländer. Auch der deutsche WM-Halbfinalist Gabriel Clemens wurde nicht nominiert. Clemens hatte allerdings schon vor der Nominierung versichert, dass andere Spieler einen Startplatz mehr verdient hätten als er.

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