Abtreibungsverbot

    Sportstars mit deutlicher Kritik nach Abtreibungsverbot

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    USA,

    Angeführt von einer entsetzten Megan Rapinoe haben sich amerikanische und auch internationale Sportlerinnen und Sportler zum Abtreibungsverbot geäussert.

    Megan Rapinoe ist entsetzt über das Abtreibungsverbot durch den Supreme Court.
    Megan Rapinoe ist entsetzt über das Abtreibungsverbot durch den Supreme Court. - Sebastian Gollnow/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Abtreibungsverbot in den USA schlägt hohe Wellen.
    • Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt zeigen sich erschüttert.

    «Ich wünschte, wir könnten heute über Fussball sprechen», sagte die 36 Jahre alte US-Fussballerin während einer Pressekonferenz der Nationalmannschaft.

    «Es ist schwer, in Worte zu fassen, wie traurig dieser Tag für mich und meine Mitspielerinnen ist». Das sagte sie mit immer wieder stockender Stimme und den Tränen nahe: «Die Grausamkeit ist der Punkt, denn das ist in keiner Weise pro Leben. Ich habe null Vertrauen, dass meine Rechte vor Gericht gewahrt werden.»

    Befürworten Sie das Recht auf Abtreibung?

    Auch Tennisspielerin Coco Gauff zeigte sich enttäuscht. «Es fühlt sich an, als würde sich Geschichte wiederholen», sagte die 18 Jahre alte French-Open-Finalistin vor dem Tennis-Highlight in Wimbledon. «Ich ermuntere Menschen weiter, ihre Stimme zu erheben und sich nicht entmutigt zu fühlen. Weil wir definitiv einen Wandel erreichen können und hoffentlich wird das auch passieren.»

    Der 22 Jahre ältere Superstar Serena Williams wollte sich vor Beginn des Rasen-Klassikers zu dem Thema hingegen nicht äussern.

    «Macht und Kontrolle»

    Basketball-Superstar LeBron James teilte bei Twitter einige Kommentare zu der Entscheidung und deren Auswirkungen auf schwarze Frauen. Der Profi von den Los Angeles Lakers kommentierte: «Es geht absolut um Macht und Kontrolle.»

    LeBron James
    LeBron James von den Los Angeles Lakers. - keystone

    Die Liga-Chefs der Männer- und der Frauen-NBA veröffentlichten ein gemeinsames Statement. Frauen sollten selbst die Entscheidungen über ihrer Gesundheit und Zukunft treffen. Die Freiheit sollte geschützt werden, forderten sie.

    Der im Kampf um Menschenrechte und gegen Unterdrückung sehr aktive Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton zeigte sich «angewidert» vom Urteil. «Diese Entscheidung wird die Schwächsten unter uns treffen», betonte der 37 Jahre alte Brite.

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