Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine müssen nach Ansicht des Sporttausschuss-Vorsitzenden Frank Ullrich «in enger Abstimmung mit unseren europäischen und internationalen Partnern sportliche Konsequenzen» folgen.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Biathlon-Bundestrainer: Frank Ullrich. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Der SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Biathlon-Bundestrainer: Frank Ullrich. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

«Mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine heute Nacht hat sich die internationale Lage dramatisch verändert», heisst es in einer am Donnerstag verbreiteten Stellungnahme des SPD-Bundestagsabgeordneten. «Aus der Krise ist ein Krieg geworden. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass wir mit Hilfe der Diplomatie den Frieden in Europa weiter wahren können.»

Der militärische Angriff Russlands gegenüber der Ukraine sei ein klarer Bruch des Völkerrechts und nicht akzeptabel. Damit habe der russische Präsident die letzten diplomatischen Versuche, die Krise friedlich beizulegen, blockiert. Die Sanktionen, die jetzt in den Bereichen Politik und Wirtschaft gezogen werden, habe die Regierung Russlands ganz allein zu verantworten. Welche sportliche Folgen dies für Russland haben könnte, konkretisierte Ullrich nicht.

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