Olympia 2026

    Japan-Regierungsberater rät zu Olympia ohne Zuschauer

    DPA
    DPA

    Japan,

    Der wichtigste Berater der japanischen Regierung in Sachen Coronavirus hat von Zuschauern bei den Olympischen Spielen in Tokio abgeraten.

    Seiko Hashimoto
    Organisations-Chefin Seiko Hashimoto will bald eine Entscheidung über die Zuschauer-Frage bei den Tokio-Spielen treffen. - dpa

    Dies sei «wünschenswert» und die effektivste Methode zur Reduzierung des Risikos, erklärte der Mediziner Shigeru Omi in einer Empfehlung an die Regierung und das Organisationskomitee. Japans Regierung wünscht sich jedoch heimische Fans auf den Tribünen.

    Eine Entscheidung werde am Montag kommender Woche bei einem Treffen der Regierung mit der Stadtverwaltung von Tokio, dem Organisationskomitee und dem Internationalen Olympischen sowie Paralympischen Komitee getroffen werden, kündigte Japans Olympia-Organisationschefin Seiko Hashimoto an. Zuschauer aus dem Ausland sind bei Olympia in Tokio bereits ausgeschlossen worden.

    Das Expertengremium unter Leitung von Omi befürchtet, dass die zuletzt gesunkene Zahl der Corona-Infektionen während der Spiele wieder steigen könnte. Das Risiko nicht zuletzt durch die Variante Delta sei besonders hoch, da die Spiele während der Sommerferien stattfinden und mehr Leute unterwegs sein würden. Sollten Zuschauer bei den Spielen zugelassen werden, müssten die Restriktionen noch strenger gehandhabt werden als gegenwärtig bei Grossevents, hiess es.

    Die von der Regierung beschlossene Regel, bis zu 10.000 Zuschauer bei grossen Sport- und Kulturveranstaltungen wie Konzerten zuzulassen, solange nicht 50 Prozent der Sitzkapazitäten überschritten werden, dürfte auch für die Olympischen Spiele angewendet werden, hatte Regierungschef Yoshihide Suga zuvor erklärt.

    «Nicht normal, die Spiele auszurichten»

    Zuschauer bei Olympia müssten allerdings Masken tragen und dürften nicht jubeln, sagte er. Dies deutet darauf hin, dass sich die Regierung und die Olympia-Macher über die Empfehlung der Corona-Experten hinwegsetzen. Regierungsberater Omi hatte unlängst gesagt: «Es ist in der gegenwärtigen Situation nicht normal, die Spiele auszurichten.»

    Ungeachtet der Sorgen der Experten und der breiten Ablehnung in der japanischen Bevölkerung setzen Japans Olympia-Macher und das IOC die letzten Vorbereitungen für die Spiele fort. Das Mega-Event war wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden und soll nun am 23. Juli eröffnet werden.

    Für die Spiele in Tokio gelten äusserst strenge Verhaltensregeln. Zudem soll die Zahl der akkreditierten Teilnehmer von Verbänden, Sponsoren und Medien noch weiter reduziert werden. Statt der ursprünglich geplanten 180.000 Teilnehmer würden es nach jetziger Planung nur 53.000 sein, so Organisationschefin Hashimoto.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Zürich
    870 Interaktionen
    Gewaltorgie
    Wille Jucker
    «Erschüttert mich»

    MEHR IN SPORT

    fcsg
    Bei Niederlage
    fcz
    16 Interaktionen
    Tätlichkeit gegen YB
    FC Basel FC Lugano
    25 Interaktionen
    Lugano-Pleite
    FC Thun Lausanne Comeback
    2 Interaktionen
    5:4!

    MEHR OLYMPIA 2026

    Krokodil
    2 Interaktionen
    Brisbane
    sdf
    11 Interaktionen
    Magglingen BE
    2 Interaktionen
    Kandidatur für 2038
    Alan Frei.
    20 Interaktionen
    Amorana-Gründer

    MEHR AUS JAPAN

    7 Interaktionen
    Tokio
    «Nintendo Switch Sports Resort»
    Für Switch 2
    Final Fantasy Resonance
    Pixelgrafik
    Idefix
    2 Interaktionen
    Zum Marsmond