IOC

IOC bekräftigt Sanktionen gegen Kriegsunterstützer

DPA
DPA

Ukraine,

Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine will das Internationale Olympische Komitee weiter Sanktionen «gegen jeden in der olympischen Gemeinschaft befürworten, der den Krieg unterstützt».

Traf sich mit ukrainischen Sportfunktionären: IOC-Chef Thomas Bach.
Traf sich mit ukrainischen Sportfunktionären: IOC-Chef Thomas Bach. - Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Das teilte das IOC nach einem Treffen von IOC-Präsident Thomas Bach mit dem ukrainischen NOK-Präsidenten und IOC-Mitglied Sergej Bubka sowie dem ukrainischen Sportminister Wadym Hutzajt mit, die im schweizerischen Aigle unter anderen ukrainische Sportlerinnen und Sportler besuchten. Offen bleibt damit weiter die viel diskutierte Frage nach der Suspendierung von russischen IOC-Mitgliedern wie der umstrittenen zweimaligen Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa.

Kein Ausschluss von Funktionären

Zuvor hatte das IOC klargestellt, dass es trotz der Massnahmen gegen russische Sportlerinnen und Sportler weiterhin keine russischen Funktionäre ausschliessen will und dabei auf seine olympische Charta verwiesen. Demnach seien die IOC-Mitglieder «keine Vertreter ihres Landes innerhalb des IOC. Sie werden vielmehr als Einzelpersonen vom IOC gewählt und dann als Botschafter des IOC an die Sportorganisationen ihres Landes delegiert», hatte das IOC vor kurzem auf Anfrage mitgeteilt. Auf jeden Fall würden derzeit keine IOC-Sitzungen stattfinden, an denen russische IOC-Mitglieder teilnehmen.

Das IOC hatte alle Verbände dazu aufgerufen, Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus aus allen internationalen Wettbewerben zu verbannen. Eine Suspendierung des russischen Olympischen Komitees und damit einen Stopp aller Zahlungen schloss das IOC aber bisher aus, auch jetzt war davon nicht die Rede. Die Schweiz hatte sich für den Ausschluss von Funktionären aus Russland und Belarus aus Spitzenämtern in internationalen Sportverbänden eingesetzt.

Zugleich werde das IOC alle Massnahmen respektieren, die Regierungen ergreifen, hiess es in der Mitteilung vom Freitag weiter. Das IOC nannte dort das Kriegsgeschehen wieder eine Folge «des Einmarsches der russischen Armee in die Ukraine mit Unterstützung von Belarus».

Kommentare

Weiterlesen

dfg
119 Interaktionen
Auf Druck von Trump?
jucker kolumne
Martin Jucker

MEHR IN SPORT

WM 2026
1 Interaktionen
2:1* zur Pause
Haaland
67 Interaktionen
2:1-Triumph
ERling Haaland
19 Interaktionen
Brasilien raus
Belinda Bencic
4 Interaktionen
Gegen Gauff

MEHR IOC

IOC Olympia Caster Semenya
26 Interaktionen
Geschlechter-Tests
6 Interaktionen
Washington/Lausanne
Olympia 2028 IOC Geschlecht
27 Interaktionen
Druck aus den USA

MEHR AUS UKRAINE

2 Interaktionen
Kiew
28 Interaktionen
Kiew
14 Interaktionen
Kiew
putin
67 Interaktionen
Ukraine kontert