Golf-Profi Matthew Fitzpatrick aus England hat die US Open gewonnen und damit den ersten Major-Sieg seiner Karriere verbucht.
Matthew Fitzpatrick feiert nach dem gewonnenen Turnier mit der Trophäe.
Matthew Fitzpatrick feiert nach dem gewonnenen Turnier mit der Trophäe. - Julio Cortez/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Fitzpatrick brauchte für die vier Runden auf dem Par-70-Kurs im Country Club ausserhalb von Boston insgesamt 274 Schläge.

Der 27-Jährige gewann in Brookline am Ende mit einem Schlag Vorsprung auf den US-Amerikaner Will Zalatoris, der wegen eines um Haaresbreite nicht getroffenen Putts am letzten Loch ein Stechen verpasste. Auch der Weltranglistenerste Scottie Scheffler kam nach einer 67er-Runde zum Abschluss auf den geteilten zweiten Rang.

Fitzpatrick brauchte für die vier Runden auf dem Par-70-Kurs im Country Club ausserhalb von Boston insgesamt 274 Schläge. Es war für ihn zugleich der erste Sieg auf der PGA-Tour überhaupt.

«Das ist etwas, für das ich so lange gearbeitet habe für so lange Zeit», sagte Fitzpatrick bei der Siegerehrung. «Das zu schaffen, mein erster Sieg, ein Major - es geht nicht besser.» Als erst zweiter Golfer nach dem grossen Jack Nicklaus gewann Fitzpatrick sowohl den Amateur-Titel (2013) wie auch die US Open auf dem gleichen Golfkurs.

Es blieb spannend bis zum Ende

Fitzpatrick und Zalatoris waren gemeinsam in Führung liegend in die vierte Runde gestartet und lieferten sich dort bis zum Ende ein spannendes Duell, mit Scheffler eine Bahn voraus als zusätzlichem Faktor. Als Fitzpatrick den Abschlag an Bahn 18 in den Bunker setzte, schien Zalatoris im Vorteil zu sein. Der Engländer rettete sich zwar mit einem starken Schlag aufs Green, verpasste dort dann aber ein mögliches Birdie. Zalatoris konnte die Vorlage allerdings nicht nutzen und schob seinen Ball aus etwa vier Metern knapp vorbei.

Der zweimalige Major-Sieger Collin Morikawa aus den USA, der das Feld nach zwei Runden angeführt hatte und nach einer 77er-Runde am Samstag bis auf den geteilten 17. Rang zurückgefallen war, schob sich mit einer 66er-Runde zum Abschluss zumindest auf den mit dem Nordiren Rory McIlroy geteilten Rang fünf. Besser spielte am Sonntag nur Hideki Matsuyama aus Japan, der nach der 65er-Runde auf Rang vier abschloss.

Die beiden deutschen Golfer Yannik Paul und Marcel Schneider waren bei ihrem ersten Auftritt bei einem Major-Turnier bereits nach zwei Runden klar am Cut gescheitert und vorzeitig ausgeschieden.

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