Schweizer Nati in Schottland – Callà: «Keinen Gegner unterschätzen»
Die Schweizer Nati gastiert am Dienstagabend in Glasgow in der Nations League gegen Schottland. Co-Trainer Davide Callà pocht auf einen konzentrierten Auftritt.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati trifft am Dienstagabend (20.45 Uhr) in Glasgow in der Nations League auf Schottland.
- Die Vorbereitung war nicht optimal: Ein verspäteter Flug aus Skopje und ein angeschlagener Murat Yakin.
- Co-Trainer Davide Callà gibt sich vor dem Duell zurückhaltend.
Am Dienstag wartet das zweite Spiel in der Nations League auf die Schweizer Nati: Ab 20.45 Uhr gastiert das Team von Murat Yakin im Hampden Park von Glasgow und trifft dort auf Schottland. Die Schotten unter ihrem neuen Trainer Sébastien Pocognoli sind mit einem 0:0 gegen Slowenien in die Kampagne gestartet.
Die Vorbereitung der Schweizer Nati hingegen ist nicht reibungslos verlaufen: Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Nordmazedonien in Skopje geriet die Reise nach Schottland zur Odyssee. Wegen eines Rechenfehlers bei der Swiss wurde die Maschine nicht voll betankt, ein Tank-Stopp in Zürich war notwendig.

Obendrein litt Trainer Murat Yakin nach dem Flug – nicht zum ersten Mal – unter Gehörproblemen. Der Nati-Coach war beim Abschlusstraining aber wieder dabei und sollte im Hampden Park an der Seitenlinie stehen können. In Abwesenheit von Yakin war Assistent Davide Callà am Montag an der Medienkonferenz dabei.
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Der 41-Jährige blickte zurückhaltend auf das Spiel am Dienstagabend voraus. «Wir haben uns sehr intensiv mit dem Gegner auseinandergesetzt. Sie kämpfen mit viel Leidenschaft, und sie haben sehr starke Spieler», so die Einschätzung des Co-Trainers.

Auf das Spiel der Schotten gegen Slowenien habe man besonders gut geachtet, so Callà. «An der WM war noch ein anderer Trainer auf der Bank», erinnerte Callà. Die Schotten waren an der Endrunde unter Steve Clarke in der Gruppenphase hinter Brasilien und Marokko Dritte geworden.
Gleiche Startformation wie in Nordmazedonien?
Vor dem Gastspiel in Glasgow ist man im Nati-Camp gewarnt. «Sie haben sehr gute Spieler im Zentrum, viel Qualität mit dem Ball», so Callà. «Und sie haben vor allem in der zweiten Halbzeit gegen Slowenien gezeigt, was für Qualitäten sie haben.»

Dass es gegen die Slowenen nur zu einem 0:0 reichte, solle nicht überbewertet werden. «Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, Slowenien hat einen wirklich guten Job gemacht», so Callà. «Wir werden es sehr geniessen, in einem so tollen Stadion zu spielen.»

Und die Startformation? «Normalerweise sagt man, ‹Never change a winning team›, aber wir müssen auch auf die Belastungssteuerung achten», betont Callà. Bei Johan Manzambi gibt es nach dem rüden Foul in Skopje Entwarnung. «Bei ihm sieht es eigentlich gut aus – wir sind alle froh, dass es ihm gut geht», so Callà.
















