Claudia Bokel hat als Präsidentin des Deutschen Fechter-Bundes Impfungen für potenzielle Olympia-Teilnehmer schon vor den Qualifikationswettkämpfen für die Sommerspiele in Tokio gefordert.
Fordert Impfungen für potenzielle Olympia-Teilnehmer: Claudia Bokel. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa
Fordert Impfungen für potenzielle Olympia-Teilnehmer: Claudia Bokel. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bokel wünscht sich vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nun entsprechend «Gespräche, Unterstützung und Impfungen um für ca.

«Impfungen kurz vor @Tokyo2020 reichen nicht, um Sportler/innen zu schützen bei Qualiwettkämpfen», twitterte Bokel am Dienstag. Nach dem Säbel-Weltcup in Budapest in der vergangenen Woche hatte es im deutschen Team vier positive Corona-Tests gegeben. Diese Ergebnisse stammten von Nachkontrollen in Deutschland.

Bokel wünscht sich vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nun entsprechend «Gespräche, Unterstützung und Impfungen um für ca. 450 Sportler/innen der Olympiamannschaft bald zu sichern». Zugleich bedankte sich die einstige Vorsitzende der IOC-Athletenkommission beim DOSB und dem Internationalen Olympischen Komitee «für die Unterstützung bei der Impfung der Sportler/innen der deutschen Olympiamannschaft».

DOSB-Chef Alfons Hörmann steht in Kontakt mit der Politik. «Wir haben bereits früh betont, dass wir hoffen, Team Deutschland im zweiten Quartal und früh genug vor den Olympischen Spielen zu impfen», sagte er bei Sky. «Wir wollen uns dabei aber auf keinen Fall vordrängeln. Das IOC hat allerdings noch einmal betont, dass die Veranstalter in Japan davon ausgehen, dass ein Grossteil der Menschen, die zu Olympia anreisen, auch geimpft sein werden», unterstrich Hörmann.

Mehr zum Thema:

Olympia 2021 Coronavirus IOC