Zweiter Wahlgang zieht in Winterthur mehr als in Zürich

In Winterthur haben bisher mehr Stimmberechtigte brieflich einen Stadtpräsidenten gewählt als in Zürich. Die hohe Beteiligung vom ersten Wahlgang dürfte aber in keiner Stadt mehr erreicht werden.

Stefan Fritschi (FDP), links, und Kaspar Bopp (SP) kämpfen am Sonntag um das Winterthurer Stadtpräsidium. Das offene Rennen interessiert die Stimmberechtigten deutlich mehr als die Wa...
Stefan Fritschi (FDP), links, und Kaspar Bopp (SP) kämpfen am Sonntag um das Winterthurer Stadtpräsidium. Das offene Rennen interessiert die Stimmberechtigten deutlich mehr als die Wa... - KEYSTONE/WALTER BIERI

Bei der Stadt Winterthur kamen bis am Mittwochabend 34,1 Prozent der verschickten Wahlcouverts an. In Zürich waren es nur 22,8 Prozent.

Überraschend kommt es nicht, dass Winterthur die Nase deutlich vorn hat. Die Wahl ist spannend: Kaspar Bopp (SP) und Stefan Fritschi (FDP) lieferten sich am 8. März ein knappes Rennen. In Zürich scheiterte Raphael Golta (SP) hingegen bloss am absoluten Mehr. Er ist beim zweiten Wahlgang der einzige Kandidat. Mehr als Abnicken können die Zürcher Wahlberechtigten nicht.

Beim ersten Wahlgang legten in Winterthur 52 Prozent der Stimmberechtigten einen Wahlzettel für das Stadtpräsidium in die Urne, in Zürich rund 50 Prozent. Zur hohen Beteiligung dürften damals auch die nationalen Abstimmungen beigetragen haben. An diesem Sonntag stehen jedoch nur die zweiten Wahlgänge an.

Kommentare

User #2347 (nicht angemeldet)

Lieber FDP als SP. Also gut gemacht!

User #6241 (nicht angemeldet)

Frischi ist das KELINERE ÜBEL..

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