Zwei Initiativen für bezahlbares Wohnen in Biel lanciert

Ein Komitee aus linken Parteien und Mieterverbänden hat am Donnerstag in Biel zwei kommunale Initiativen für mehr bezahlbaren Wohnraum lanciert. Es will damit den Anstieg der Mieten bremsen und Boden der Spekulation entziehen.

Ein Komitee aus linken Parteien und Mieterverbänden hat in Biel zwei Initiativen für mehr bezahlbaren Wohnraum lanciert. (Archivbild)
Ein Komitee aus linken Parteien und Mieterverbänden hat in Biel zwei Initiativen für mehr bezahlbaren Wohnraum lanciert. (Archivbild) - Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Die Wohninitiative verlangt, dass die Behörden den Anteil von Wohnungen im Besitz gemeinnütziger Bauträger und der Stadt schrittweise erhöhen. Bis 2055 sollen 25 Prozent der Wohnungen gemeinnützigen Trägerschaften gehören, weitere mindestens fünf Prozent der Stadt, wie das Initiativkomitee in einer Mitteilung schrieb.

Um dies zu erreichen, soll die Stadt Bauland in Wohnzonen nur noch an gemeinnützige Bauträger abgeben oder selbst bauen. Bevorzugt werden sollen Genossenschaftswohnungen und städtische Wohnungen.

Eine zweite Initiative verlangt bei Umzonungen, dass mindestens ein Drittel der Wohnflächen für Wohnungen mit moderaten Mieten reserviert wird.

Das Initiativkomitee besteht aus der Parti socialiste romand (PSR), der SP/Juso Biel, den Grünen Biel, den Wohnbaugenossenschaften IG Biel-Seeland, des Mieterinnen- und Mieterverbands Biel-Seeland und weiteren.

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Kommentare

User #4101 (nicht angemeldet)

SP ist mit dem Grosskapital gegen die 10 Mio Begrenzung und somit für weiterhin Zuzug in den Arbeits- und Wohnmarkt. Das ist hinterhältig und doppelzüngig

User #4101 (nicht angemeldet)

Und wo sollen die jährlichen 82'000 neuen Mieter denn wohnen liebe SP?

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