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Wolf darf nach Angriffen im Kanton Uri geschossen werden

Keystone-SDA Regional
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Uri,

Auf der Alp Vorder Bristen in der Gemeinde Silenen hat ein Wolf in den vergangenen Tagen sechs Schafe gerissen. Die kantonale Wildhut hat deshalb den Abschuss des Wildtieres bewilligt.

Der Kanton Uri gibt einen Wolf zum Abschuss frei. Er hatte auf der Alp Vorder Bristen im Maderanertal sechs Schafe gerissen. (Symbolbild)
Der Kanton Uri gibt einen Wolf zum Abschuss frei. Er hatte auf der Alp Vorder Bristen im Maderanertal sechs Schafe gerissen. (Symbolbild) - Keystone/DPA/BERND WEISSBROD

Mit den sechs toten Schafen innerhalb von vier Monaten sei die gesetzliche «Schadensschwelle» erreicht, teilte die Urner Sicherheitsdirektion am Dienstag mit.

Die Abschlussbewilligung gilt für einen einzelnen, nicht zum Rudel gehörenden Wolf und ist auf 60 Tage befristet, wie es weiter hiess. Der Abschussperimeter umfasst das Gebiet rund um die Risse.

Nach Einschätzung der Behörden handelt es sich bei der betroffenen Alp im Maderanertal um eine «nicht zumutbar schützbare Alp». Trotz getroffener Notfallmassnahmen wie dem Aufstellen eines Elektrozauns wird mit weiteren Angriffen gerechnet.

Vor etwas mehr als einer Woche hat die kantonale Wildhut im Meiental einen männlichen Wolf erlegt. Dieser hatte auf der Alp Heimkuhweide Fürlaui in der Gemeinde Wassen sechs Schafe gerissen und war zum Abschuss freigegeben.

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Kommentare

User #3110 (nicht angemeldet)

Ehrlich gesagt, Wölferudel in einige Dörfer in Italien haben mehrere Haushunden getötet und es ist auch gefährlich für Kindern und Menschen.

User #2253 (nicht angemeldet)

Der Wolf vermehrt sich wie alle in der Wildnis lebenden Tiere nach guten/schlechten Lebensbedingungen. Wären Herden geschützt, wäre das leicht verfügbare Nahrungsangebot beschränkt. Er würde vermehrt auf Wildtiere im Wald zurückgreifen. Dies zum Leidwesen einer gewissen Anzahl schiessfreudiger Jäger (nicht alle!). Dieses qenige erbeuteteWild würde ganz verzehrt von allen Wölfen. Es würden nicht wie auf Weiden viele Tiere aufgerissen, noch lebend und nicht verzehrt liegen gelassen. Aufgrund des nicht zu üppigen Nahrungsangebots würde der Wolf sich weniger schnell vermehren. Das heisst, man hätte zu Beginn seiner Einwanderung (nicht Ansiedlung!) sofort Begleitmassnahmen einsetzen müssen. Es wäre billiger und effizienter gewesen. Geiz ist geil war die falsche Entscheidung.

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