Winterthur will bei Beschaffungen mehr auf Ökologie achten

Die Stadt Winterthur will bei grösseren Beschaffungen künftig stärker auf ökologische und soziale Kriterien achten. Die Stadt soll so ihre Vorbildrolle wahrnehmen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die Stadt Winterthur will bei der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren künftig stärker auf ökologische Kriterien achten. (Symbolbild)
Die Stadt Winterthur will bei der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren künftig stärker auf ökologische Kriterien achten. (Symbolbild) - KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Der Winterthurer Stadtrat hat eine entsprechende neue Richtlinie zur Beschaffung verabschiedet, wie er am Donnerstag mitteilte. Mit dieser verpflichtet sich die Stadt dazu, Waren und Dienstleistungen zu beschaffen, die über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg eine möglichst geringe Klima- und Umweltbelastung verursachen.

Neue Kriterien sind insbesondere Klimawirkung, Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Schadstoffvermeidung und Kreislaufwirtschaft. Bisherige Kriterien wie die Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards gelten weiterhin. Zusätzlich legt die Stadt einen Fokus auf wirtschaftliche Aspekte wie Langlebigkeit.

Pflicht werden die neuen Regeln bei Beschaffungen ab 50'000 Franken. Im Jahr 2024 kaufte die Stadt Winterthur Waren und Dienstleistungen im Umfang von rund 400 Millionen Franken.

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