EHC Winterthur bringt Leader Sierre ins Wanken
Gegen den Tabellenführer HC Sierre zeigt der EHC Winterthur Moral und Offensive, muss sich am Ende jedoch knapp mit 3:4 geschlagen geben.

Wie der EHC Winterthur mitteilt, musste sich das Team am Dienstagabend dem Tabellenführer HC Sierre knapp geschlagen geben. Die 3:4-Niederlage ist ärgerlich, weil sich die Löwen trotz Rückständen gut zurückkämpften und durchaus mehr möglich gewesen wäre – auch wenn der Sieg der Walliser insgesamt nicht gestohlen ist.
Der Start in die Partie verlief unglücklich. Beim ersten Gegentor gelang es Winterthur nicht, die Scheibe konsequent aus dem eigenen Drittel zu klären.
Sierre nutzte die Situation eiskalt aus. Auch beim zweiten Treffer fehlte das nötige Quäntchen Glück: Ein Abschluss aus spitzem Winkel landete nach einem Abpraller im Tor.
Offensiver Doppelschlag bringt Hoffnung
Winterthur zeigte jedoch Moral und blieb im Spiel. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Antenen keimte Hoffnung auf, doch erneut schlug Sierre zu.
Beim dritten Gegentor liessen sich die Winterthurer leider durch einen überraschenden Backhandpass aus der Ecke überlisten. In der 38. Minute liess das Team von Markus Studer offensive Brillanz walten. Döpfner und Molin glichen die Partie innert Sekunden aus.
Im Schlussdrittel war die Heimstärke der Siderser wieder deutlich spürbar. Winterthur hielt nach Kräften dagegen, zählbares konnte allerdings nicht mehr erreicht werden.
Unglücklicher Gegentreffer entscheidet die Partie
Spätestens beim vierten Treffer war das Pech dann vollends auf Winterthurer Seite: Sierres Léonardo Fuhrer brach der Stock, die Scheibe rutschte danach doch noch unglücklich unter Torhüter Damian Stettler hindurch. Auf diesen Treffer fanden die Löwen keine Antwort mehr.
Am Ende bleibt eine bittere Niederlage gegen den Leader, bei der Winterthur viel investierte und sich nie aufgab. Der Sieg von Sierre ist verdient, doch mit etwas mehr Konsequenz und weniger unglücklichen Gegentoren wäre durchaus mehr möglich gewesen.








