Wert von Grundstückverkäufen im Baselbiet mit 17 Prozent im Plus
Im Jahr 2025 wurden im Kanton Baselland 2776 Grundstücke im Wert von 3,6 Milliarden freihändig verkauft. Beim Verkaufswert ist das ein Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Amt für Daten und Statistik am Mittwoch mitteilte.

Auch die Anzahl der verkauften Grundstücke stieg um 1,6 Prozent gegenüber 2024, wie es heisst. Private Haushalte und Pensionskassen hätten ihre Investitionen erhöht und Architekten, Bau- und Immobilienfirmen hätten verstärkt mit Wohn- und Gewerbeimmobilien gehandelt.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnbauland sank indes um fünf Prozent auf 1430 Franken pro Quadratmeter, wie es in der Mitteilung steht. Spitzenreiter sei trotz einem Rückgang von 7,5 Prozent der Bezirk Arlesheim mit einem Durchschnittspreis von 2121 Franken pro Quadratmeter.
Zum Bezirk Arlesheim gehören auch die beiden Gemeinden Binningen und Bottmingen mit den höchsten Höchstpreisen von jeweils 3518 und 3645 Franken pro Quadratmeter.
Am günstigsten sei das Wohnbauland im Bezirk Waldenburg mit durchschnittlich 620 Franken pro Quadratmeter gewesen, trotz eines Anstiegs von 16,9 Prozent. Der tiefste Höchstpreis war im vergangenen Jahr jedoch in Roggenburg im Bezirk Laufen zu finden: Gemäss Statistik des Kantons kostete dort das teuerste Grundstück 210 Franken pro Quadratmeter.
83,9 Prozent der Verkäufe entfielen auf überbaute Grundstücke und 9,7 Prozent auf Bauland, wie das Amt schreibt. Der Rest sei auf Land ausserhalb des Baugebiets und auf landwirtschaftliche Anwesen verteilt.
Der grösste Umsatz sei mit 3,4 Milliarden Franken mit überbauten Grundstücken erzielt worden. Mit etwas mehr als der Hälfte hätten landwirtschaftliche Anwesen aber einen Grossteil der veräusserten Fläche von total 563 Hektar ausgemacht.






