Volksinitiative will Schule für Mode und Gestalten in Olten retten
Ein Verein hat eine Volksinitiative zur Rettung der Schule für Mode und Gestalten in Olten SO lanciert. Die Unterschriftensammlung startete am Freitag und läuft bis im Oktober 2027.

Die Initiative fordert laut Medienmitteilung vom Freitag eine Änderung des Gesetzes über die Berufsbildung, um den Betrieb des Lehrateliers in Olten zu sichern.
Die Initiative nennt drei Gründe für den Erhalt der Schule: Es fehlten Lehrstellen auf dem freien Markt, die Schule biete Möglichkeiten für den Berufseinstieg und mit der Schliessung gehe ein Element der kulturellen Identität verloren.
Hinter der Initiative mit dem Titel «Zukunft gestalten – Schule für BekleidungsgestalterInnen» steht der Verein fadegrad. Franziska Aletti-Schmid führt ihn an. Sie hatte bereits einen Volksauftrag zur Rettung der Schule in Olten lanciert. Der Kantonsrat lehnte den Auftrag im Herbst 2025 jedoch ab.
Eine Initiative ist zustande gekommen, wenn sie innert 18 Monaten nach der amtlichen Publikation des Initiativtextes von 3000 Stimmberechtigten oder zehn Einwohnergemeinden unterstützt wird.
Die Schule für Mode und Gestalten soll geschlossen werden, um die Finanzen des Kantons Solothurn in den Griff zu bekommen. Die Nachfrage nach den Ausbildungen im Bereich Bekleidung sei rückläufig, in Nachbarkantonen stünden ähnliche Angebote zur Verfügung, so die Begründung der Regierung.
Die Schule für Mode und Gestalten gehört zum Berufsbildungszentrum Olten und zur Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule Olten.










