Velostation beim Bahnhof Bern erhält ein zweites Untergeschoss

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Die Velostation beim Bahnhofzugang Länggasse kann um ein zweites Untergeschoss erweitert werden. Die Stadtberner Stimmberechtigten haben den Kredit von 12,46 Millionen Franken mit gut 70 Pozent Ja-Stimmen gutgeheissen.

    Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 rund um den Bahnhof 10'000 Veloparkplätze zu schaffen. (Archivbild)
    Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 rund um den Bahnhof 10'000 Veloparkplätze zu schaffen. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Das teilte die Stadt am Sonntag mit. 31'001 Stimmende legten ein Ja in die Urne, 13'095 Stimmberechtigte sagten Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 53,9 Prozent.

    Durch den Ausbau entstehen im zweiten Untergeschoss 520 zusätzliche Veloabstellplätze. Insgesamt vergrössert sich das Angebot der Anlage damit auf 1050 Abstellplätze. Das Volk bewilligte zudem einen Kredit für wiederkehrende Ausgaben von jährlich 41'000 Franken für den Betrieb der Anlage.

    Die Anlage wird unterirdisch mit der bestehenden Velostation Schanzenbrücke verbunden und verfügt über einen direkten Zugang zu den Perrons. Der Baustart ist für das Jahr 2031 geplant, die Eröffnung soll 2034 erfolgen.

    Die Gegner der Vorlage – insbesondere die SVP – hatten kritisiert, die Kosten entsprächen rund 24'000 Franken pro Veloabstellplatz. Zudem schaffe das Projekt oberirdische Veloabstellplätze nicht vollständig ab, weshalb die Entlastung des öffentlichen Raums gering bleibe.

    Freude beim Verkehrsdirektor

    «Ich bin erfreut, dass die Stimmbevölkerung unsere Strategie für die Veloparkierung im Bahnhofumfeld mitträgt», sagte Verkehrsdirektor Matthias Aebischer (SP) am Sonntag gemäss Communiqué. «Wir brauchen mehr Abstellplätze in Velostationen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Im öffentlichen Aussenraum fehlt dafür der Platz.»

    Über das Agglomerationsprogramm werden sich Bund und Kanton voraussichtlich finanziell beteiligen, wie es in der Mitteilung heisst. Der Stadt verblieben demnach wohl Nettokosten von rund 6,8 Millionen Franken.

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