Thurgauer Regierung überarbeitet Klimamassnahmen
Der Thurgauer Regierungsrat hat den Massnahmenplan zur Erreichung der Klimaziele nach der Vernehmlassung überarbeitet. In der neuen Fassung sind es weniger Massnahmen, die auch weniger kosten. Die Vorlage geht nun an den Grossen Rat.

Ursprünglich hatte der Regierungsrat 81 Massnahmen vorgeschlagen, die in der fünfjährigen Umsetzungsphase rund 13 Millionen Franken gekostet hätten. Nach der Vernehmlassung, in der etwa die hohe Zahl der Massnahmen oder die Gemeindeautonomie thematisiert wurden, ist die Vorlage nun angepasst worden.
Einige inhaltlich umstrittene Vorschläge wie die Unterstützung einer «klimafitten Hauptinfrastruktur für eine ertragssichere Nahrungsmittelproduktion» oder der Ausbau der «Sensibilisierung für die Einsatzmöglichkeiten des Rohstoffs Holz» oder ein Pilotprojekt «Mobility Pricing» seien gestrichen worden, teilte der Kanton am Mittwoch mit.
Weniger Stellenprozente
In der neuen Fassung, die dem Grossen Rat vorgelegt wird, sind es noch 71 Massnahmen, die 8,4 Millionen Franken kosten. Gleichzeitig sei auch der Personalbedarf von beantragten 960 auf noch 760 Stellenprozente gesenkt worden.
Weiterhin zum Aktionsplan gehören Massnahmen wie die Entwicklung eines Zukunftsbilds «Landwirtschaft und Ernährung Thurgau 2050». Ein weiteres Thema ist das Wassermanagement. Langfristig soll es genügend Wasserressourcen für eine sichere und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung, der Landwirtschaft und der Wirtschaft geben.
Stimmt der Grosse Rat der Vorlage mit dem Massnahmenplan zu, wird es dazu auch noch eine Volksabstimmung geben. Sie könnte am 6. Juni 2027 stattfinden.










