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    Urner Regierung lehnt Steuerabzüge für Energiesparmassnahmen ab

    Keystone-SDA Regional
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    Uri,

    Der Urner Regierungsrat hat sich gegen Steuerabzüge für Hausbesitzende ausgesprochen. Er lehnt eine Motion ab, die forderte, Investitionen in Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen von den Steuern abziehen zu können.

    Die Urner Regierung verweigert die Unterstützung für eine Motion, die bisherige Abzüge beim Energiesparen beibehalten wollte. (Symbolbild)
    Die Urner Regierung verweigert die Unterstützung für eine Motion, die bisherige Abzüge beim Energiesparen beibehalten wollte. (Symbolbild) - Keystone/DPA/HENDRIK SCHMIDT

    Der Vorstoss war von GLP-Landrat Noel Baumann eingereicht worden. Mitunterzeichnet hatten ihn auch Landräte der FDP, SP und Grünen-Fraktion.

    Sie forderten, trotz Abschaffung des Eigenmietwerts, dass Kosten für denkmalpflegerische Arbeiten, Rückbaukosten und Abzüge bei den Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen steuerlich abzugsfähig bleiben. Diese Abzüge schüfen Anreize für energetische Sanierungen und senkten die Abhängigkeit von fossilen Energien. Zudem stärke es das lokale Gewerbe.

    Der Regierungsrat lehnt die Motion ab, wie er in seiner am Dienstag veröffentlichten Antwort schrieb, und empfiehlt dem Landrat, sie nicht erheblich zu erklären. Einzig den Steuerabzug für «denkmalpflegerische Arbeiten» unterstützt er.

    Die Beibehaltung der Abzüge würde das Steuersystem unübersichtlich machen, schrieb die Regierung. Zudem würde der administrative Aufwand für die Behörden stark steigen. Auch die Steuergerechtigkeit spreche gegen die Abzüge: Hausbesitzende würden durch die Abschaffung des Eigenmietwerts bereits entlastet.

    Eine weitere Besserstellung gegenüber Mietern sei unfair. Die Regierung will beim Klimaschutz stattdessen auf Förderbeiträge setzen. Diese seien «zielgerichteter und wirkungsvoller als steuerliche Abzüge».

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