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    SVP Aargau nominiert Jean-Pierre Gallati für Bundesratskandidatur

    Keystone-SDA
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    Wohlen,

    Die SVP Aargau hat Regierungsrat Jean-Pierre Gallati einstimmig für die Bundesratswahl vom 9. Dezember 2026 nominiert.

    Jean-Pierre Gallati
    Jean-Pierre Gallati soll die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin antreten. - keystone

    Die SVP Aargau hat Regierungsrat Jean-Pierre Gallati einstimmig für die Bundesratswahl vom 9. Dezember 2026 nominiert. Er soll die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin antreten.

    Die Geschäftsleitung der SVP Aargau hatte Gallati bereits am Donnerstag einstimmig nominiert, wie die Kantonalpartei am Freitag mitteilte. Die Nomination geht nun an die Findungskommission der SVP Schweiz.

    Gallati stehe klar für eine unabhängige Schweiz, eine begrenzte Zuwanderung und eine starke Armee, schrieb die Partei zur Nomination.

    Gallati selbst war nach dem Versand der Medienmitteilung der Partei vorerst nicht erreichbar.

    Guy Parmelin
    Guy Parmelin tritt als Bundesrat zurück. - keystone

    Gallati ist seit Ende 2019 Mitglied des Regierungsrats. Er schaffte den Sprung in die Exekutive in der zweiten Runde gegen eine Kandidatin der SP. Wenige Monate zuvor war er erstmals in den Nationalrat gewählt worden. Nach der Wintersession trat er aus dem Nationalrat zurück.

    Gallati steht im Aargau dem kantonalen Departement Gesundheit und Soziales vor und ist somit auch für Themen wie Asyl und Armee zuständig. Er arbeitete sich schnell in die Dossiers ein und schaffte den Rollenwechsel vom SVP-Fraktionspräsidenten zum Magistrat. Er wurde 2024 problemlos wiedergewählt.

    Während der Corona-Pandemie setzte Gallati die Massnahmen des Bundesrats im Aargau um. Er gilt als Departementsvorsteher, der seine Dossiers kennt und im Kantonsparlament auch Positionen gegen die eigene Fraktion vertritt.

    Vor seiner Wahl in die Exekutive gehörte der Rechtsanwalt aus Wohlen AG zehn Jahre lang dem Kantonsparlament an. Er war zuletzt SVP-Fraktionspräsident und galt als Hardliner seiner eigenen Partei mit viel Einfluss.

    Gallati wäre seit dem Jahr 1848 erst der sechste Bundesrat aus dem Kanton Aargau. Zuletzt gehörte Doris Leuthard (Mitte) der Landesregierung an und zwar in den Jahren von 2006 bis 2018.

    Die vier früheren Bundesräte aus dem Aargau waren FDP-Mitglieder. Vor Leuthard war Hans Schaffner Bundesrat von 1961 bis 1969 gewesen.

    Sieben Männer und eine Frau nominiert

    Jetzt werden keine Bewerbungen mehr angenommen.

    Die Nationalräte Thomas Aeschi (ZG), Michael Graber (VS), Rémy Wyssmann (SO), die Nationalrätin Céline Amaudruz (GE), Ständerat Marco Chiesa (TI) sowie die Regierungsräte Jean-Pierre Gallati (AG), Franz Ruppen (VS) und Pierre Alain Schnegg (BE) wurden nominiert.

    Kommentare

    User #4708 (nicht angemeldet)

    Der Bundesrat braucht nicht noch mehr Walliser Filz und dazu noch Klimaleugner.

    User #9370 (nicht angemeldet)

    Egal, wer zu Besuch ist. SVP Aeschi und Graber haben die Anweisungen der Sicherheitskräfte zu respektieren. Das Sicherheitspersonal bei der Ausübung seiner Arbeit zu behindern oder anzugehen, geht gar nicht! Auch Nationalräte stehen nicht über den Regeln. Wer Respekt und Ordnung fordert, muss sie selbst vorleben. Ein politisches Amt ist kein Freipass für respektloses Verhalten!

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