Parlament

    Das Schweizer Parlament testet KI-Assistenz PIA

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Mitglieder der eidgenössischen Räte erhalten in der Herbstsession eine neue Künstliche Intelligenz. Sie heisst PIA und soll vom Parlament als sichere Ergänzung zu bestehenden Tools für Anwendungsfälle mit hohen Anforderungen an Datensicherheit genutzt werden.

    Den Ratsmitgliedern stehen während der Herbstsession 2026 Spezialisten zur Verfügung, die ihre Fragen bezüglich Anwendung von KI beantworten. (Archivbild)
    Den Ratsmitgliedern stehen während der Herbstsession 2026 Spezialisten zur Verfügung, die ihre Fragen bezüglich Anwendung von KI beantworten. (Archivbild) - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Für den rund einjährigen Pilotbetrieb sind Kosten von bis zu 150'000 Franken vorgesehen, wie die Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung am Freitag mitteilte. PIA («Parlamenti Intelligentia Artificialis») richte sich an die Ratsmitglieder, deren persönliche Mitarbeitenden, die Fraktionsmitarbeitenden sowie die Mitarbeitenden der Parlamentsdienste.

    Das Projekt wird gemeinsam mit der Swisscom umgesetzt. Das Unternehmen stelle den Betrieb und die Datenspeicherung in der Schweiz sicher, um den Datenschutz sowie die Datensouveränität gewährleisten zu können.

    Einsatz bei Kommissionsunterlagen

    PIA eigne sich aktuell vor allem für die Verarbeitung von Kommissionsunterlagen. Eine umfassende Internetrecherche oder das Abfragen aktueller Daten seien derzeit mit dem verfügbaren Modell nicht möglich, heisst es in der Mitteilung.

    Anstoss für die Prüfung einer parlamentseigenen KI-Lösung gab unter anderem eine inzwischen zurückgezogene Motion der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates. In der Pilotphase soll nun geklärt werden, wie die KI die parlamentarische Arbeit unterstützen könne. Nach einer Evaluation wird über das weitere Vorgehen entschieden.

    Sollte eine Anschlusslösung infrage kommen, würde diese im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens beschafft werden.

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    Kommentare

    User #9367 (nicht angemeldet)

    und ein totals handy und laptop verbot im Bundesparlament Bern!!!

    User #4532 (nicht angemeldet)

    Na immerhin. Jetzt müssen sie nur noch die Parlamentarier und Kommissionsmitglieder dazu bringen, ihre unter Geheimhaltung stehenden Dokumente mit PIA zusammenzufassen, statt sie über ChatGPT der USA und der Allgemeinheit zu präsentieren.

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