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Stadtzürcher Parlament stützt Pläne für Ausbau der Saalsporthalle

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Der Zürcher Stadtrat will die Saalsporthalle sanieren und ausbauen. Die Grünen wehrten sich am Mittwoch im Parlament erfolglos gegen einen Teil des Ausbaus.

Die Saalsporthalle in Zürich ist vielseitig einsetzbar. Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine diente sie als Empfangszentrum. (Archivbild)
Die Saalsporthalle in Zürich ist vielseitig einsetzbar. Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine diente sie als Empfangszentrum. (Archivbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Bis 2033 sollen die sanierte Saalsporthalle und ihre Umgebung fertiggestellt sein. Zusätzlich geplant sind eine vergrösserte Fechthalle, Garderoben für die Rasensportanlage Allmend Brunau und eine Einfachsporthalle. Diese soll einem langfristig geplanten Schulhaus im Brunaupark zur Verfügung stehen.

Doch das Parlament war sich am Mittwoch über die 4 Millionen Franken für die Einfachsporthalle, die im Projektierungskredit vorgesehen sind, uneinig. «Diese Halle braucht es nicht», begründet Balz Bürgisser (Grüne) den Antrag. Die Halle sei für eine noch nicht gebaute Schule gedacht. Doch die Stadt erwarte im Quartier sinkende Schülerzahlen.

In der Weisung sei die Rede davon, dass auch private Schulen die Halle nutzen sollen. Das sei nicht die Aufgabe der Stadt, meinte Bürgisser. Der Antrag der Grünen scheiterte allerdings mit 94 zu 17 Stimmen.

Die Saalsporthalle wurde 1972 gebaut. Sie ist bekannt für verschiedene Sportarten, wie Handball, Unihockey, Fechten oder Schwingen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde sie als Empfangszentrum für ukrainische Geflüchtete genutzt.

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