Parlament

Stadtzürcher Parlament hat Aufstockungsinitiative nicht sistiert

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Der Zürcher Gemeinderat lehnt eine Sistierung der Aufstockungsinitiative knapp ab – fachlich wie rechtlich sieht er keinen Handlungsbedarf.

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Die Aufstockungsinitiative wurde vom Stadtzürcher Parlament nicht sistiert. - keystone

Gegen eine Sistierung der Aufstockungsinitiative hat sich am Mittwoch der Gemeinderat Zürich gewehrt. Mit einer knappen Mehrheit lehnte er sie sowohl aus fachlicher als auch aus juristischer Sicht ab.

Der Stadtrat hält die Initiative aus rechtlichen Gründen für ungültig. Die vorberatende Kommission des Gemeinderats sprach sich mehrheitlich für eine Sistierung aus. Dem schloss sich auch das Komitee aus FDP, GLP, SVP und Mitte an.

Der Stadtrat hat dazu erklärt, dass das Anliegen einer «quartierverträglichen und nachhaltigen Aufstockung» bei der nächsten Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) berücksichtigt werde. Mit der Sistierung bleibe die Forderung nach einem «besseren, grösseren und vielfältigeren Wohnungsangebot» bestehen, erklärte das Komitee.

Linke Mehrheit gegen die Verzögerung

Doch am Mittwoch wendete sich das Blatt und die linke Mehrheit im Rat lehnte mit 59 Ja zu 62 Nein-Stimmen den Sistierungsantrag ab. Damit wird die Kommission mit der Fortführung beauftragt und sie soll bald einen Antrag an den Gemeinderat stellen.

Die Initiative, die eine flächendeckende Aufstockung und eine Privilegierung von Bestandesbauten verlangt, habe fachliche Schwächen, die nicht «verheben», begründete Jürg Rauser von den Grünen. Daran würde auch eine Sistierung nichts ändern.

Auch die AL lehnt eine Sistierung ab. Diese sei demokratiepolitisch fragwürdig, denn es gebe klare Verhandlungsfristen für Volksinitiativen, die eingehalten werden müssen, sagte Karen Hug. «Wer die Behandlung verzögert, der schiebt demokratische Rechte zur Seite», sagte sie. Aus gleichem Grund sprach sich die SP gegen eine Sistierung aus.

Reaktionen auf das Abstimmungsergebnis

«Schade, dass die Sistierung nicht zustande kommt», fand hingegen Stefan Reusser von der Die Mitte/EVP-Fraktion. Die Wohnungsnot sei so gross, dass die Fraktion hier eine Möglichkeit sehe, nicht noch mehr Zeit zu verschwenden.

«Es braucht mehr Wohnraum und die Initiative ist ein Puzzelteil», sagte Reto Brüesch von der SVP. GLP und FDP sprachen sich ebenfalls für die Sistierung aus.

Kommentare

User #784 (nicht angemeldet)

Und Demokratie, Neutralität, Menschen- rechte wie die Schweiz, steht in Frage? Zb. heute morgen 07.45h Bett lag, wieder so störend Lichtstrahlen li.re. geschlossen Fensterlam. nähe mein Kopf, sonnig arg Blendungen meine Wohn. auf mich -wieder-, walking so arg Blendung Ges./Aug., Ander bemerkt, Bergstr. Fussgäng.streif. wollte, schnell Fahrz. Gem.str.unt.halt, am Steuer -bekannt Hr.B.Mariani , streckte Arm aus, über Fussgäng.streifen, letzt Minuten gesehen, stark abgebremst, zum Glück kein Eis. Nb dachte, etwa Alkoholpegel, bekannt. De Typ längst ab nach Heimat Italien.

User #1520 (nicht angemeldet)

der Stadtrat ist natürlich auch richter, so will es die gewaltentrennung in der Schweiz.

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