Parlament genehmigt letzte Rechnung des Kantonsspitals Obwalden
Der Obwaldner Kantonsrat hat der Rechnung 2025 des Kantonsspitals mit 47 zu 0 Stimmen bei 3 Enthaltungen zugestimmt. Ein Thema der Debatte vom Freitag waren die hohen Gesundheitskosten.

Das Kantonsspital Obwalden schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Betriebsaufwand von 72,3 Millionen Franken und einem Betriebsertrag von 75,4 Millionen Franken ab. Es resultierte unter dem Strich ein positives Unternehmensergebnis von 1,6 Millionen Franken. Das Ergebnis liege über dem Budget und dem Vorjahr, sagte Marcel Jöri (Mitte/GLP), Sprecher der Spitalkommission, im Kantonsrat.
Es handelte sich um die letzte Rechnung des Kantonsspitals in der Form einer unselbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt. Das Spital soll bis Ende Juni 2026 rückwirkend auf Anfang Jahr in die Spital Obwalden AG umgewandelt werden. In ein paar Jahren soll das Luzerner Kantonsspital (Luks) die Aktienmehrheit übernehmen.
Der Kanton leistete im letzten Jahr total 25,5 Millionen Franken an die stationären Behandlungen des Kantonsspitals und an dessen gemeinwirtschaftliche Leistungen. Werden die psychiatrischen und die ausserkantonalen Leistungen dazugerechnet, belaufen sich die Gesamtkosten der Obwaldner Spitalversorgung auf 55,2 Millionen Franken.
Nina Helfenstein (CSP) sah zwar eine erfreuliche Entwicklung im stationären und im ambulanten Bereich des Kantonsspitals. Sie wies, wie andere Votantinnen und Votanten, aber auch auf die rekordhohen gemeinwirtschaftlichen Leistungen des Kantons in der Höhe von 12,8 Millionen Franken hin.
Regierungsrätin Cornelia Kaufmann (Mitte) stellte dabei klar, dass ein Spital in Obwalden nie ohne eine kantonale Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen Leistungen betrieben werden könne. Daran werde auch der Verbund mit dem Luks nichts ändern.










