Stadt Bern kürt Millionenprojekt für neue Schulanlage Viererfeld
Die Stadt Bern plant im neuen Viererfeld/Mittelfeld-Quartier eine Schul- und Sportanlage für bis zu 86 Millionen Franken. Das entsprechende Siegerprojekt soll im Sommer 2031 in Betrieb gehen.

Das Siegerprojekt trägt den Namen «Zur Linde» und umfasst ein vierstöckiges Schulhaus für vierzehn Klassen, eine Dreifachturnhalle sowie ein Kunstrasenfeld, wie die Präsidialdirektion am Montag mitteilte. Auch eine Tiefgarage und öffentliche Schutzräume für das neue Wohnquartier sowie eine Trafostation waren Teil des Gesamtleistungswettbewerbs, der zehn Eingaben verzeichnete.
Die Stadt rechnet für die Schul- und Sportanlagen mit Investitionskosten von 70 bis 86 Millionen Franken. Darin eingerechnet sind auch die Kosten für ein Allwetterplatz, der nicht Teil des Wettbewerbs war. Weitere 21 bis 25 Millionen Franken sind für die Tiefgarage, Zivilschutzplätze und Trafostation vorgesehen.
Das Siegerprojekt wird nun weiterentwickelt und konkretisiert, wie es im Communiqué weiter hiess. Ein Gesamtleistungsteam aus sieben Unternehmen steht hinter dem Vorhaben. Die Bernerinnen und Berner stimmen voraussichtlich im Juni 2027 über den Baukredit ab, die Bagger sollen 2028 auffahren.
Das neue Schulhaus soll ab dem Schuljahr 2031/2032 in Betrieb genommen werden. Es dient zunächst als Provisorium während der Sanierung der Schulanlage Hochfeld. Der Bezug war ursprünglich per 2030 geplant. Grund für diesen Verzug ist eine «zusätzliche Projektüberarbeitung im Wettbewerbsverfahren», wie die Stadt mitteilte.
Im geplanten Stadtquartier Viererfeld/Mittelfeld sollen dereinst rund 3000 Menschen wohnen. Es handelt sich um das grösste laufende Stadtentwicklungsprojekt Berns. Um den dafür nötigen Schulraum zur Verfügung zu stellen, soll gegenüber der bereits bestehenden Volksschule Enge die neue Schulanlage Viererfeld entstehen.






