Skateanlage am Europaplatz: Ausschreibung wird abgebrochen

    Matthias Bärlocher
    Matthias Bärlocher

    Bern,

    Für den Neubau der Skateanlage konnte kein geeigneter Anbieter gefunden werden. Noch ist offen, wie es nun weitergeht.

    Halfpipe Europaplatz Viadukt
    Noch ist offen, wann und wie solche Halfpipes unter dem Autobahnviadukt beim Europaplatz gebaut werden (3D-Planungsskizze). - Screenshot hallo-ausserholligen.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Stadt Bern muss die Ausschreibung für die Skateanlage beim Europaplatz abbrechen.
    • Es konnte kein geeigneter Anbieter gefunden werden.
    • Nun beginnt die Suche nach Lösungen.

    Die grösste und am stärksten frequentierte Skateanlage der Stadt Bern, der Skatepark Weyerli, musste dem neuen Beachvolleyballcenter weichen. Denn neben dem Autobahnviadukt, auf der gegenüberliegenden Seite vom Freibad Weyerli, kommt das «Home of Beach» zu stehen.

    Home of Beach
    So soll das "Home of Beach" (gelb) neben dem Autobahnviadukt dereinst aussehen – inklusive vier Rooftop-Beachvolley-Feldern. (Fotomontage) - Screenshot homeofbeach.ch

    Die Skateanlage sollte auf der Fläche unter dem Viadukt beim Europaplatz Süd gebaut werden, die jetzt als Parkplatz genutzt wird. Anfänger, Fortgeschrittene und Profis hätten dort ab Sommer 2026 ihre Flips, Grinds und Jumps üben sollen.

    Doch daraus wird zumindest vorläufig nichts: Die Stadt Bern hat die Ausschreibung für die entsprechenden Bauarbeiten abgebrochen, heisst es auf der Beschaffungsplattform simap.ch.

    «Keiner der Anbieter konnte die Eignungskriterien erfüllen», sagt Mediensprecherin Jasmin Bussmann auf Anfrage des BärnerBär. Andere, allenfalls geeignete Anbieter hätten keine Offerte eingereicht, weil sie im vorgesehenen Zeitraum bereits ausgelastet seien.

    Skateanlage Europaplatz
    So soll die Skateanlage Europaplatz dereinst aussehen, mit Freiflächen und Elementen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. - Stadt Bern

    Wie es nun weitergehen soll, ist noch unklar – aber es soll weitergehen.

    «Wir suchen nach Lösungen», verspricht Bussmann. «Und setzen alles daran, um möglichst bald mit den Ausführungsarbeiten für den Bau der neuen Anlage beginnen zu können.»

    Kommentare

    User #609 (nicht angemeldet)

    Eine Frechheit, dass die einfach das Weyerli abreissen und so schlecht und ohne irgendwelche Priorität was neues planen...

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