Regierung trifft Massnahmen beim WAS Luzern
Die Luzerner Regierung hat am Montagnachmittag die Ergebnisse einer externen Untersuchung zum Sozialversicherungszentrum WAS Luzern und daraus abgeleitete Massnahmen vorgestellt. Die Organisation war Anfang Jahr politisch unter Druck geraten.

Beim WAS sind Entschädigungs- und Governance-Vorwürfe gegen alt Regierungsrat Guido Graf (Mitte) hängig. Er war von 2019 bis Ende Februar 2026 dessen Verwaltungsratspräsident. Die kantonale Finanzkontrolle wirft ihm ungerechtfertigte Entschädigungen vor.
Zudem reichte die Aufsichts- und Kontrollkommission (AKK) des Kantonsrats im Zusammenhang mit der Immobilientochter des WAS Strafanzeige gegen ihn ein. Das Thema beschäftigte im März auch das Kantonsparlament.
Die Luzerner Regierung leitete daraufhin eine externe Untersuchung zur Führung und Corporate Governance des WAS ein. Graf bestreitet die Vorwürfe.
Die WAS ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und unter anderem für AHV, IV, Arbeitslosenentschädigung, Prämienverbilligungen und Familienzulagen zuständig.










