Politiker fordern städtische Unterstützung für den FC Thun
Die Thuner Stadtregierung soll prüfen, wie sie den FC Thun finanziell unterstützen könnte. Diese Forderung erhebt die Fraktion GLP, EVP, EDU und Mitte in einem Postulat, das am Donnerstagabend eingereicht worden ist.

Sie verweist in ihrem Vorstoss auf die «ausserordentliche sportliche Leistung» des Fussballklubs, der beste Aussichten auf den ersten Meistertitel seiner Geschichte hat. Der Gemeinderat solle prüfen, ob und wie dieser Effort honoriert werden könnte. Schliesslich sorge der Verein zurzeit international für Schlagzeilen – mit entsprechender Werbewirkung für die Stadt.
Denkbar sei etwa Sponsoring durch den Kauf von Saisonkarten, die dann Verwaltung und Politiker nutzen könnten. Denkbar sei auch eine Spende durch einen finanziellen Beitrag für ein spezifisches Thema.
Die Vorstösser erinnern daran, dass der Einstieg eines Grossinvestors bisher gescheitert ist. Der bisherige Hauptgeldgeber Beat Fahrni zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Um Liquidität zu gewähren, gewährte die Stadiongenossenschaft Arena Thun dem Verein kürzlich ein Darlehen von vier Millionen Franken.
«Wer sind uns bewusst, dass die Stadt dem FC Thun vor einigen Jahren ein zinsloses Darlehen gewährt hat», heisst es im Vorstoss. «Wir möchten diese Eben aber nicht zu fest mit der aktuellen Situation in Verbindung bringen.» Vielmehr gehe es darum, über eine «stimmige Honorierung für eine spezielle Leistung» nachzudenken.











