Pensionswelle stellt Rhätische Bahn vor Probleme
Die Rhätische Bahn hat den Lokführermangel überwunden. Dieser führte vor gut zwei Jahren dazu, dass während einiger Monate auf verschiedenen Linien in Graubünden Ersatzbusse statt Züge eingesetzt werden mussten. Die nächsten Probleme drohen aber bald.

Das erklärte RhB-Direktor Renato Fasciati im Gespräch mit Keystone-SDA anlässlich seines 10-Jahre-Jubiläums. «In den nächsten zehn Jahren wird etwa ein Drittel unserer Mitarbeitenden pensioniert. Gleichzeitig nimmt die arbeitsfähige Bevölkerung in Graubünden ab.»
Die RhB stehe deshalb beim Personal mittel- bis langfristig vor grossen Herausforderungen. «Das macht uns Sorgen. Wir haben deshalb diverse Massnahmen ergriffen und quasi eine Arbeitgeberstrategie entwickelt, die darauf abzielt, unsere Attraktivität zu steigern», hielt Fasciati fest.










