Oberer Mittelstand in Luzern wächst beim Einkommen am stärksten
Im Kanton Luzern sind die Einkommen des oberen Mittelstands in absoluten Zahlen am stärksten gewachsen. Am wenigsten profitierten Familien im unteren Mittelstand, wie Statistik Luzern (Lustat) am Donnerstag mitteilte.

Zum Luzerner Mittelstand zählte im Jahr 2023, das Lustat auswertete, wer über ein Haushaltseinkommen zwischen rund 47'000 und 95'000 Franken pro Jahr verfügte, wie es hiess.
Die grössten absoluten Einkommenszuwächse verzeichnete dabei der obere Mittelstand, wie Lustat mitteilte. Am unteren Ende des Mittelstands fiel das Wachstum hingegen am schwächsten aus.
Oft, bei fast vier Fünftel der Personen, gehören Familien mit Kindern zum unteren Mittelstand. Ihr Anteil betrug dort laut Lustat 77 Prozent, während es im oberen Mittelstand weniger als die Hälfte waren.
Unterschiede zeigten sich auch in der Einkommensstruktur. Während im unteren Mittelstand Sozialhilfeleistungen rund 9 Prozent des Einkommens ausmachten, stammte es im oberen Mittelstand zu 94 Prozent aus Erwerbstätigkeit und zu 3 Prozent aus Erträgen aus Wertschriften und Liegenschaften.
Die Armutsquote sank 2023 im Vergleich zu 2022 um 0,1 Prozent auf 7,0 Prozent. Durch die Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV oder Prämienverbilligung liess sich der Anteil auf 2,9 Prozent reduzieren, wie es weiter hiess.










