Stadt Basel

Naturhistorisches Museum in Basel wird erneut teurer als geplant

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Basler Regierung bewilligt weitere 7 Millionen Franken für das neue Naturhistorische Museum und das Staatsarchiv.

Naturhistorischen Museum
Der Neubau des Naturhistorischen Museums Basel und des Staatsarchivs Basel-Stadt wird wegen mehrerer Anpassungen erneut kostspieliger. - keystone

Bei dieser Erhöhung sind 4 Millionen Franken für behinderten- und klimagerechte Anpassungen bestimmt. Weitere 3 Millionen sind gemäss Mitteilung vom Mittwoch für den Parallelbetrieb vorgesehen.

Der Grosse Rat hatte 2019 rund 32 Millionen Franken für die Betriebseinrichtung und Ausstattung des Neubaus für das Museum und Staatsarchiv im St. Johann genehmigt.

Die damals verwendeten Vergleichswerte und Grundlagen seien heute überholt, schreibt die Regierung. Die Publikumserwartungen an Ausstellungen und interaktive Angebote hätten sich seither stark weiterentwickelt.

Zudem sind neue gesetzliche Grundlagen in Kraft getreten. Dazu gehören die kantonalen Klimaziele und das Behindertenrechtegesetz. So sollen zum Beispiel für Menschen mit Sehbehinderungen ertastbare Bodenleitsysteme, Beschriftungen in Braille und ertastbare Objekte angeboten werden, wie es im Communiqué heisst.

Nach Zustimmung der Finanzkommission hat die Regierung deshalb den Betrag von 32 auf 36 Millionen Franken erhöht.

Gehst du gerne ins Museum?

Während des Umzug ab Februar 2027 bleibt das Museum am alten Standort im Berri-Bau geöffnet. Es wird Ende 2028 schliessen und Mitte 2029 im Neubau öffnen. Das Staatsarchiv wird den Neubau in Etappen beziehen. Es schliesst nur in der ersten Umzugsphase 2027/2028.

Um eine möglichst kurze Schliessdauer zu ermöglichen, werden beide Institutionen den Betrieb somit zeitweise doppelt führen. Die Regierung hat die dafür anfallenden Personal- und Sachkosten von ursprünglich 14,7 auf 17,7 Millionen Franken erhöht.

Die Ausgabenbewilligung für das Gesamtprojekt inklusive Baukosten liegt damit neu bei 222,5 Millionen Franken, wie die Regierung schreibt.

Bereits im Mai 2024 bewilligte die Regierung eine Erhöhung um 1,5 Millionen für zusätzliche Arbeitsflächen für die vorgeschriebene Digitalisierung der Sammlung.

Kommentare

User #2629 (nicht angemeldet)

Wenn Planlose planen, kommt es gewöhnlich so. Ebenso wenn ein Staatsauftrag sicher ist, die Steuerzahlenden können nicht mehr kündigen. Wo ist hier die PUK?

User #6166 (nicht angemeldet)

Normal, nie gueti Rächner bi dr Offerte...

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