Mieterverband Luzern reicht Wohnschutzinitiative ein
Der Luzerner Mieterverband hat am Dienstag die Luzerner Wohnschutzinitiative mit 1523 gültigen Unterschriften eingereicht. Diese fordert in der Stadt Luzern strengere Regeln gegen den Verlust von preisgünstigem Wohnraum und gegen renditegetriebene Sanierungen.

Die Initiative geht auf den Bevölkerungsantrag «Preisgünstiger Wohnraum muss erhalten bleiben» von 2023 zurück, dessen Umsetzung der Grosse Stadtrat im März abgelehnt hatte, wie der Mieterverband (MV) am Dienstag in einem Communiqué mitteilte.
Der Stadtrat hatte zuvor eine Unterstellung unter das kantonale Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum vorgeschlagen.
Laut dem Mieterverband stammen die Unterschriften vor allem aus betroffenen Innenstadtquartieren. Die Initiative soll Mieterinnen und Mieter vor steigenden Mieten und Verdrängung schützen, wird der MV-Präsident Mario Stübi in der Mitteilung zitiert.
Die Wohnschutzinitiative soll während maximal acht Jahren greifen, bis die «neue Wohnpolitik der Stadt» Wirkung zeigt, so der MV weiter.
Für eine Initiative in der Stadt Luzern sind 800 Unterschriften nötig, die innerhalb von 60 Tagen gesammelt werden müssen.






