Steuern

    Luzerner Regierungsrat will Steuern 2029 wieder erhöhen

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Der Luzerner Regierungsrat will die für 2027 vorgesehene Steuersenkung von 1,45 auf 1,40 Einheiten 2029 wieder rückgängig machen. Die Gründe dafür sind steigende Ausgaben und schwankende Einnahmen.

    Die Luzerner Regierung rechnet ab 2028 mit roten Zahlen. Finanzdirektor Reto Wyss stellte den Aufgaben- und Finanzplan 2027-2030 am Mittwoch vor. (Archivaufnahme)
    Die Luzerner Regierung rechnet ab 2028 mit roten Zahlen. Finanzdirektor Reto Wyss stellte den Aufgaben- und Finanzplan 2027-2030 am Mittwoch vor. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Der Aufgaben- und Finanzplan 2027 bis 2030 stellte die Luzerner Regierung «vor grosse Herausforderungen», wie Finanzdirektor Reto Wyss (Mitte) am Mittwoch verlauten liess. Er präsentierte die Finanzplanung des Kantons am Vormittag den Medien.

    Für das kommende Jahr sieht der Budgetentwurf ein Plus von 22,1 Millionen Franken vor. Danach plant die Regierung mit Defiziten zwischen 70 und 97,8 Millionen Franken.

    Wie vom Kantonsrat im letzten Jahr verlangt, sollen sich die Ausgaben, mit einigen Ausnahmen, entlang des vom Staatssekretariat für Wirtschaft erwarteten BIP-Wachstums entwickeln. Dies werde in den Planjahren nahezu erreicht, hiess es.

    Auf der Ertragsseite erwartet der Kanton volatile Einnahmen bei den Unternehmenssteuern sowie sinkende Beiträge aus dem nationalen Finanzausgleich.

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