Leitung des Churer Hochbaudienstes wird vorläufig nicht besetzt
Die Stadt Chur will die bisherige Organisation der Bereiche Hochbau und städtische Liegenschaften überprüfen. Ein erster Anlauf scheiterte 2024. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, bleibt die Leitung der Dienststelle Hochbaudienste unbesetzt.

Die bisherige Stelleninhaberin habe die Stadt Chur per Ende September 2025 verlassen, teilte die Stadt am Montag mit. Vorläufig werde die Dienststelle interimistisch durch die vier Abteilungsleitenden zusammen mit dem zuständigen Stadtrat Simon Gredig (Grüne) geführt.
Bevor die Stelle neu besetzt wird, sollen zusammen mit der Dienststelle Immobilien die bisherigen Abläufe und Zuständigkeiten überprüft werden. Eine Optimierung der Zusammenarbeit der beiden Dienststellen sei 2020 von der Geschäftsprüfungskommission (GPK) verlangt worden.
Der Stadtrat schlug danach vor, die Abteilung Hochbau der Dienststelle Hochbaudienste in die Dienststelle Immobilien und Bewirtschaftung zu integrieren. Diese Änderung hätte einen Wechsel des Departements beinhaltet. Aus der bisherigen Dienststelle Hochbaudienste wären zwei neue Dienststellen – Stadtentwicklung und Bauamt – entstanden.
Die Vorlage wurde aber im März 2024 vom Gemeinderat zur Überarbeitung zurückgewiesen. Das Thema werde nun erneut aufgegriffen und unter der Leitung einer «erfahrenen externen Projektleitung» wie auch unter Einbezug der Mitarbeitenden weiterbearbeitet, heisst es in der Mitteilung.
Zum Prozess gehört auch ein Vergleich mit anderen Städten. Ziel ist es, mit der Organisationsüberprüfung die städtischen Dienstleistungen «zukunftsgerichtet auszurichten».






