Könizer Gemeinderat setzt sich «messbare und realistische Ziele»

    Keystone-SDA Regional
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    Köniz,

    Der Gemeinderat von Köniz hat am Dienstag den Legislaturplan für die Jahre 2026 bis 2029 präsentiert. Er stellt damit die Weichen für die künftige Entwicklung der viertgrössten bernischen Gemeinde nach Bern, Biel und Thun.

    Tanja Bauer
    Tanja Bauer ist seit 2022 Gemeindepräsidentin von Köniz. - zVg

    Angestrebt wird eine «qualitätsvolle Entwicklung», wie der Gemeinderat in corpore vor den Medien betonte. Zu den vordringlichen Zielen gehören mehr bezahlbarer Wohnraum durch Genossenschaftsprojekte und Arealentwicklungen wie das Rappentöri. Zudem sind der Ausbau durchgängiger Velorouten sowie Massnahmen zur Schulwegsicherung vorgesehen.

    Der Gemeinderat will zudem die lokale Wirtschaft stärken, die Landwirtschaft unterstützen und Kulturveranstaltungen wie die Art Köniz fördern. Der gesellschaftliche Zusammenhalt soll gestärkt werden, etwa durch Begegnungszentren wie den Bärensaal in Niederscherli und das Graber-Areal im Liebefeld.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Klima-Massnahmen. Die Projekte reichen von der Förderung von Solarstrom bis zur Dekarbonisierung der Mobilität. Bei den Finanzen strebt der Gemeinderat eine gleichbleibende Steueranlage von 1,58 an.

    Gemeindepräsidentin Tanja Bauer (SP) betonte, man wolle die Gemeinde so gestalten, dass alle von der Entwicklung profitierten. Der Gemeinderat habe das Leitbild mit «klaren, messbaren, aber auch realistischen Zielen» in einem einvernehmlichen Prozess erarbeitet.

    Das bestätigten die Gemeinderatsmitglieder Dominic Amacher (FDP), Kathrin Gilgen (SVP), Thomas Marti (GLP) und Dominique Bühler (Grüne). «Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, Köniz voranzubringen», betonte etwa Gemeinderätin Gilgen. Die Parteipolitik sei im Hintergrund geblieben.

    Die Gemeinde gibt sich auch einen neuen visuellen Auftritt. Das prägende Element ist ein Logo mit einem prägnanten K. Die Auffrischung ist mit Kosten von rund 60‘000 Franken verbunden, wie es an der Medienkonferenz hiess.

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    Kommentare

    User #4510 (nicht angemeldet)

    Frau Bauer macht das gut. Jetzt noch die vergammelte Gemeindeverwaltung modernisieren und all die Beamten-Mikado-Angestellten aussortieren….

    User #5502 (nicht angemeldet)

    Die Finanzen sind schönfärberisch ausgeglichen. Risiken bestehen, indem man Areale kauft und Gelüste hegt, dort Verwaltungsgebäude aufzustellen. Indem man Hochhäuser baut und damit die Infrastruktur unter Dauerstress stellt. Schulraum wird so wieder knapp. Neue Schulmodelle verschwenden Platz- und Lohnkosten. Verbunden mit einer immer teureren und grösseren Verwaltung. Ausgeglichene Finanzen und die Strategie des Gemeinderats bauen die hohe Verschuldung mitnichten ab. Auch viele kleine Sachen wie eine überflüssige Logoerneuerung, ein Parlament, das sich, kaum eingesetzt, den Lohn erhöht, lassen an der zuständigen PolitikerInnenschaft zweifeln in einer Gemeinde mit hoher Verschuldung, die das Messer am Hals hatte und die Steuerzahlenden mit Drohgebärden forderte, der Steuererhöhung zuzustimmen Und so weiter. Wenig nachhaltige Einsicht ist das alles.

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