Köniz schreibt schwarze Null
Die Gemeinde Köniz hat im vergangenen Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Die Verschuldung nahm wegen eines Liegenschaftskaufs zu, die Investitionen stiegen leicht.

Zum guten Rechnungsergebnis beigetragen haben laut Mitteilung der Gemeinde vom Mittwoch «die erfreuliche Entwicklung bei den Steuereinnahmen». Vor Einlage in die finanzpolitische Reserve betrug der Ertragsüberschuss 1,8 Millionen Franken.
Der Bilanzüberschuss belief sich wie schon im Vorjahr auf rund 24 Millionen Franken. Die Verschuldung stieg per Ende 2025 auf 402,8 Millionen Franken (2024: 364 Millionen Franken). Als Grund nennt die Gemeinde den Kauf der Liegenschaften an der Schwarzenburgstrasse 230-236.
Dieses Areal sei strategisch bedeutsam, und der Kauf habe die Erträge im Finanzvermögen weiter gestärkt.
Beim Aufwand fielen die höheren Zahlungen in den Lastenausgleich Soziales ins Gewicht (+1.4 Millionen Franken). Auch für Arbeiten im Unterhalt gab die Gemeinde mehr aus als budgetiert (+1.9 Millionen Franken).
Ihre Investitionen steigerte die Gemeinde zwar um Netto 1,8 Millionen Franken, sie konnte sie aber nicht alle wie geplant umsetzen. Als Grund nennt sie unter anderem Einsprachen bei grösseren Projekten und damit verbundene Verzögerungen, etwa bei der Erweiterung der Schulanlage Morillon.
Der finanzielle Handlungsspielraum der Gemeinde habe sich in den vergangenen Jahren «dank einer umsichtigen Finanzplanung merklich vergrössert», wird die Gemeindepräsidentin Tanja Bauer (SP) in der Mitteilung zitiert.






