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    Kein finanzielles «Goodie» von der Stadt für FC Thun

    Keystone-SDA Regional
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    Thun,

    Nach dem Gewinn des Schweizermeistertitels erhält der Fussballclub Thun von der Stadt kein spezielle finanzielles «Goodie». Die Stadt übernehme schon zahlreiche Kosten für den Verein, etwa im Bereich Sicherheit, so der Tenor im Rat.

    Thun im Meisterfieber: Mitte Mai liessen sich Spieler und Crew des FC Thun von der Bevölkerung für den Schweizer Meistertitel feiern. (Archivbild)
    Thun im Meisterfieber: Mitte Mai liessen sich Spieler und Crew des FC Thun von der Bevölkerung für den Schweizer Meistertitel feiern. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Das Postulat aus den Reihen von GLP/EVP, EDU und Mitte verlangte vom Gemeinderat zu prüfen, wie die ausserordentliche Leistung des FC Thun, verbunden mit der grossen Werbewirkung für Stadt und Region, honoriert werden könnte.

    Den Postulanten schwebte etwa ein Sponsoring durch den Kauf von einigen Saisonkarten, beispielsweise für die Verwaltung, vor. Auch eine Spende für ein spezifisches Thema wäre denkbar.

    Mit Steuergeldern gekaufte Saisonkarten für die Politik und Verwaltung kamen im Rat ganz schlecht an, auch wenn es sich bloss um eine absolut unverbindliche Idee gehandelt habe, wie die Postulanten betonten. So etwas würde die Glaubwürdigkeit der Stadt untergraben, hiess es von verschiedenen Seiten.

    Der Gemeinderat anerkannte unumwunden, dass der FC Thun mit dem Gewinn des Meistertiels «Historisches geleistet» habe. Die Stadt unterstütze den FC Thun bereits auf vielfältige Weise, betonte jedoch der Gemeinderat.

    Die Heimspiele des FC Thun etwa verursachen jährliche Kosten für die Sicherheit von mehreren hunderttausend Franken. Seit 2014 bezahlt der FC Thun eine Pauschalentschädigung, die aber laut Gemeinderat nicht kostendeckend ist.

    Die Kosten für die Sicherheit ausserhalb des Stadions, die vor allem durch die Gästefans und insbesondere durch deren Fanmärsche verursacht werden, werden laut Gemeinderat zu einem grossen Teil von der Allgemeinheit getragen.

    Weiter gibt es von der Stadt Unterstützung für die Jugendsportförderung oder Mittel für die Fanarbeit. Ausserdem habe die Stadt dem FC Thun vor einigen Jahren ein zinsloses Darlehen von rund einer halben Million Franken als einmalige Rettungsaktion gewährt. Bis heute habe der Fussballverein rund 200'000 Franken abbezahlt.

    Und auch für die Meisterfeier verzichtete die Stadt auf etwa 30'000 Franken. Der Gemeinderat empfahl dem Rat, das Postulat anzunehmen und als bereits erledigt abzuschreiben. Der Rat folgte diesem Anraten mit grossem Mehr.

    Kommentare

    User #5136 (nicht angemeldet)

    Unterstütze den FC schon ungewollt mit meiner Krankenkassenprämie bei der Visana so dass ich die Kasse wechseln muss.

    User #9265 (nicht angemeldet)

    Verdient doch euer Geld in internationalen Spielen, nur kommt das nicht vor.

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