Kantonsratsfraktionen verlangen Bilanz über sonderpädagogische Massnahmen

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    Stadt St. Gallen,

    In einem von Mitgliedern dreier St. Galler Kantonsratsfraktionen eingereichten Vorstoss wird Auskunft über die Kosten der Sonderpädagogik verlangt.

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    Die Kosten für die Sonderpädagogik stiegen «munter» weiter an, schreiben Mathias Müller (CVP), Sascha Schmid (SVP) und Elisabeth Brunner-Müller (FDP) in ihrer Interpellation, die sie in der Junisession eingereicht haben.

    Die integrative Beschulung habe keine wesentlichen Veränderungen gebracht, sondern bloss die Massnahmen und Kosten zu den Regelklassen verlagert, heisst es im Vorstoss. Immer mehr Schülerinnen und Schüler nähmen in der Regelschule sonderpädagogische Angebote in Anspruch. Diese reichten von integrierter schulischer Förderung bis hin zu ambulanten Angeboten ausserhalb der Schule.

    Die beiden Kantonsräte und die Kantonsrätin wollen nun wissen, wie viel Prozent der Schülerinnen und Schüler in den Primarklassen sonderpädagogische Massnahmen benötigten und wie sich das neue Sonderpädagogik-Konzept auswirke, das seit 2015 in Kraft ist.

    Weiter soll die Regierung prozentuale Angaben darüber liefern, wie viele der Schulkinder ein Schuljahr repetierten und wie viele Jugendliche durchschnittlich pro Jahr vorzeitig von der Schule abgingen.

    -Mitteilung der SDA (mis)

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