Obwalden

Preise für Obwaldner Einfamilienhäuser wachsen überdurchschnittlich

Keystone-SDA Regional
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Obwalden,

Wer im Frühjahr 2026 in Obwalden ein Einfamlienhaus gekauft hat, bezahlte dafür 8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit wuchsen die Preise auf dem Obwaldner Immobilienmarkt mehr als doppelt so schnell wie im Schweizer Durchschnitt, der 3,5 Prozent betrug.

Die durchschnittlich teuersten Einfamilienhäuser des Kantons Obwalden wurden im Frühjahr 2026 in Engelberg gehandelt. (Archivbild)
Die durchschnittlich teuersten Einfamilienhäuser des Kantons Obwalden wurden im Frühjahr 2026 in Engelberg gehandelt. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Da das Angebot kaum zunimmt, bestehe ein «Nachfrageüberhang», wie die Obwaldner Kantonalbank (OKB) am Mittwoch in einer Mitteilung zum halbjährlichen Eigenheimindex schrieb. Aufgrund des knappen Bestands zeichne sich auch keine Entspannung der Entwicklung ab, hiess es im Bericht dazu weiter.

Am teuersten waren die Einfamilienhäuser in Engelberg, wo sie durchschnittlich 2 Millionen Franken kosteten. Für unter 1,5 Millionen Franken waren die Objekte nur in Lungern zu haben. Zum Vergleich: In der Stadt Luzern kostet das Musterhaus gemäss der Analyse rund 2,5 Millionen Franken, in der an Obwalden grenzenden Gemeinde Meiringen BE unter einer Million Franken.

Seit 1998 sind Einfamilienhäuser in Obwalden um 151,5 Prozent teurer geworden. Schweizweit betrug die Zunahme 137,3 Prozent.

Erstmals seit 1998 stiegen die Preise für Obwaldner Eigentumswohnungen überdurchschnittlich stark. Sie legten im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent zu, während der Schweizer Durchschnitt bei 3,7 Prozent lag. «Wohneigentum unter einer Million Franken ist im Kanton praktisch nicht mehr erhältlich», hielt die OKB fest.

Auch geopolitische Spannungen und die Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank trugen gemäss Mitteilung zur Entwicklung auf dem Obwaldner Immobilienmarkt bei.

Der halbjährliche Eigenheimindex der OKB wird vom Immobilienberatungsunternehmen Iazi AG erhoben. In die Analyse fliessen rund 80 Prozent der schweizweit erfolgten Handänderungen ein.

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Kommentare

User #4317 (nicht angemeldet)

Dank der Steuerpolitik der SVP wird die Preisspirale immer schneller nach oben gedreht..

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