Kanton Baselland hebt sämtliche Verbote für die Bäche auf
Ab morgen Freitag um 12.00 Uhr darf man die Baselbieter Bäche wieder betreten, dort fischen und Wasser entnehmen. Der Kanton hebt die Verbote für Fliessgewässer auf. Niederschläge und kühlere Temperaturen haben dazu beigetragen, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte.

Dadurch verbesserten sich die Umweltbedingungen für die Lebewesen in den Fliessgewässern. Zudem führen die meisten Bäche wieder ausreichend Wasser, sodass die Abflussmengen mehrheitlich wieder über den vorgeschriebenen Mindestmengen liegt, wie es im Communiqué der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) heisst. Für bewilligte Wasserentnahmen gelten weiterhin die Restwasserbestimmungen.
Mit der Aufhebung des Fischerei-, Bade-, Betretungs- und Wasserentnahmeverbots fällt die letzte Einschränkung im Zusammenhang mit der Trockenheit. Beide Basel hoben am 23. Oktober bereits das Feuerverbot im Wald auf.
Die Dürre machte im Hitzesommer 2026 den Baselbieter Fliessgewässern zu schaffen. Mehrere davon führten zeitweise kein Wasser, so etwa der Eibach. Dieser wie auch andere Bäche wurden im Juli abgefischt. Der Kantonale Führungsstab hatte im Juni erste Wasserentnahmeverbote verordnet. Von einem späteren Verbot beim Birsig war unter anderem der Zoo Basel betroffen, was aber gemäss dessen Angaben vom Juli keine Auswirkungen auf den Betrieb hatte.






